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E-Planer-Preis als Alleinstellungsmerkmal
Komplexe Vorfeldbeleuchtung am Flughafen Düsseldorf

Einen Auftrag der besonderen Art erhielt die Enseidon GmbH: Erneuerung der Außenbeleuchtung des Flugsteiges C für den Flughafen Düsseldorf. Damit gewann sie den Deutschen E-Planer-Preis 2016 in der Kategorie Beleuchtungstechnik.

Yassine Aror und Simon Giffeler von Enseidon

Yassine Aror (li.) und Simon Giffeler von Enseidon nahmen den E-Planer-Preis entgegen (Bild: Jens Schlueter)

Die Beleuchtungen der Vorfeldpositionen am Flughafen Düsseldorf waren technisch überholt und erneuerungsbedürftig. Sowohl die Lage der Lichtpunkte als auch die verwendeten Leuchten wurden 2016 im Rahmen des neuen Konzeptes durchdacht.

So sollten LED-Hochmastleuchten mit bis zu zehn Leuchten je Mast installiert werden. Die Leuchten sollten einen Lichtstrom von 60.000 lm und eine Effizienz von 100 lm/W haben. Weiterhin wurde die Dimmbarkeit mittels DALI geforde

Planung in 3D

Die Enseidon GmbH ermittelte die Mastpositionen per Lichtberechnung mit DIALux 4.12 in 3D und stimmte sie mit dem Flughafenpersonal ab. Dabei plante sie sechs neue Lichtmasten und integrierte zwei vorhandene. Zur besseren Wartung wurden die Masten mit einem elektrisch absenkbarem Leuchtenträger ausgestattet. Außerdem ist die Beleuchtung so geplant, dass alle Leuchten mittels KNX-Bus einzeln geschaltet werden können.

 

 


Berechnungsmodell der Gesamtbeleuchtung mit Visualisierung 
der Beleuchtungsstärke (Bild: Enseidon)

Absicherung der Masten

Für die Masten war ein Blitzschutz der Klasse III erforderlich. Er wurde mit hochspannungsfreien isolierten Ableitungen und einer separat designten Fangeinrichtung konzipiert. Des Weiteren waren eine Hindernisbefeuerung je Mast, ein separater Rammschutz sowie ein eigener Elektroverteiler je Mast inklusive Datenanbindung erforderlich.

"Der Flughafen Düsseldorf betreibt eine eigene Werkstatt (RWO) für Beleuchtungs- und Befeuerungstechnik. Im Rahmen der Vorgaben für die Planung sowie im Einbezug des Bestandes standen uns ortskundige Fachleute zur Seite", berichtet Simon Giffeler, Leiter Ressort Technik bei Enseidon.

Qualität der Planung steht im Vordergrund

Warum sich Enseidon im vergangenen Jahr für eine Teilnahme am E-Planer-Preis entschied, kann Giffeler ohne langes Nachdenken beantworten: "Der Gewinn des Deutschen E-Planer-Preises ist für uns eine Wertschätzung unserer planerischen Tätigkeit. Im Bereich der HOAI-Planungen der technischen Ausrüstung steht zum Ende der Leistungsausführung (Lph. 8) zunächst immer die qualitative Leistung des Errichters zur Schau. Welchen Anteil eine qualitativ mehr oder weniger hochwertige Planung einnimmt, ist für Außenstehende kaum sichtbar. Daher geht die Qualität der Planungsleistung oft unter. Dies ist beim E-Planer-Preis jedoch anders. Hier wird allein die Qualität der Planung bewertet. Für mich war dies ein wesentliches Kriterium zur Teilnahme unseres Büros."


Sven Hesterberg (Trilux GmbH), Yassine Aror (Enseidon GmbH), Simon Giffeler (Enseidon GmbH), Rüdiger Tuzinski
(Chefredakteur ep Elektropraktiker) (v. l.) (Bild: Jens Schlueter)

 

Alleinstellungsmerkmal beim Vergabeverfahren

Simon Giffeler kann außerdem berichten: "Die Anerkennung unserer Planungsleistung mit dem Deutschen E-Planer-Preis ist auch ein gutes Zeichen für andere Flughäfen. ein gutes Argument für unseren Vertrieb.. Vor allem bei öffentlichen Vergabeverfahren zu Planungsleistungen, mit schwerpunktmäßiger Preiswertung, gibt es kaum Möglichkeiten, die Qualität der Dienstleistung gebührend darzustellen. Der E-Planer-Preis ist hier ein Alleinstellungsmerkmal."

Motivation für Mitarbeiter

Welchen Tipp gibt er Bewerbern des diesjährigen E-Planer-Preises? "Einfach versuchen. Es gibt nichts zu verlieren. Nicht zu unterschätzen ist hier auch die zusätzliche Motivation für die Mitarbeiter, ein qualitativ hochwertiges Projektergebnis auszuarbeiten."

 

Die Bewerbungsfrist für den Deutschen E-Planer-Preis 2017 läuft noch bis zum 30.06.17! 
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