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Internationale Normung
IEC-Weltkongress stellt Weichen für die digitale Transformation

Der globale Trend zur Digitalisierung und das Zusammenwachsen von Technologien und Branchen machen internationale Normen immer wichtiger. Denn weltweit gültige Standards sind Grundvoraussetzungen für Innovationen in den Leitmärkten der Zukunft wie Industrie 4.0 oder autonomes Fahren. 

Michael Teigeler, Geschäftsführer VDE|DKE, Bild: VDE

Dass die Digitalisierung proaktive Normung erfordert, zeigte die 80. IEC-Generalversammlung (IEC: International Electrotechnical Commission) vom 10. bis 14. Oktober 2016, die die DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE organisiert hatte. 

Fünf Tage lang standen Themen wie Digitalisierung, Industry 4.0, Erneuerbare Energien und IT-Security im Fokus der 4000 Industrievertreter aus 80 Ländern, die der Einladung von IEC und DKE nach Frankfurt am Main gefolgt waren. 

In Frankfurt am Main trafen sich 4000 Industrievertreter aus 80 Ländern. Beim VDE-Pressegespräch waren dabei:
Alf Henryk Wulf, Michael Teigeler, Roland Bent, Dr. Walter Börmann und Dr. SHU Yinbiao (v. l.), Bild: VDE

 

"Für unsere Branche, wir alle sind global unterwegs, sind weltweit abgestimmte Normen unverzichtbar: für Großunternehmen, für den Mittelstand, für Start-ups. Das DKE Ziel: Zukunftstechnologien mit international abgestimmten Normungspaketen fördern. Natürlich gemeinsam mit unseren Partnern in der IEC, gemeinsam mit großen Technologienationen wie den USA und China", so DKE-Vorsitzender und Geschäftsführer von Phoenix Contact, Roland Bent.

 

Sicherheits-Charta für Cyber-Security

Die größte Herausforderung ist dabei die Sicherheit im Internet. Deshalb erarbeiten die Normungsexperten der DKE eine "internationale Sicherheits-Charta": die Normenreihe "Industrielle Kommunikationsnetze - IT-Sicherheit für Netze und Systeme". Sie stellt das "Grundgesetz" für die zentralen Security-Anforderungen im industriellen Internet der Dinge dar.

 

VDE|DKE will Industrie 4.0 pushen

Die Automation ist für die VDE-Mitgliedsunternehmen Spitzentechnik Nummer 1. "Unser Technik-Know-how auf diesem Gebiet ist international eine Marke und Benchmark. Ziel muss es sein, dies auch bei Industrie 4.0 zu sein", forderte DKE-Geschäftsführer Michael Teigeler. 

Mit zahlreichen Aktivitäten von Arbeiten an Normungs-Roadmaps über Kooperationen mit Japan, Korea und China unterstützt der Technologieverband die deutsche Industrie im Bereich Industrie 4.0 auf dem Weg zum Benchmark. Das "Standardization Council I4.0", das organisatorisch bei der DKE liegt, initiiert und koordiniert Standards als Interessenvertretung gegenüber den internationalen Konsortien der IT/Internetwelt. Gleichzeitig unterstützt das Council die "Real-Implementierung" von Industrie 4.0 in sogenannten Testbeds. Dieser Ansatz ist weltweit einmalig. 

 


Interessante Diskussion zur Zukunft der Normung, Quelle Youtube, VDE

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