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Energieeffizienz
Heizt du noch, oder sparst du schon?

Mit dem Stromspiegel des Umweltministeriums kann jeder Haushalt sein Stromsparpotenzial prüfen.

Stromspiegel 2016 des Bundesumweltministeriums

In einem TV-Werbespot behauptet Ramona Geiss, sie hätte durch den Wechsel des Stromanbieters furchtbar viel Geld gespart. Daraufhin ballert ihr Gatte Robert mit großem Wumm das Flutlicht seiner Hazienda an. "Je mehr Energie wir verbrauchen, desto mehr sparen wir", ist seine eigenwillige Logik.

Bei Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wird er sich damit nicht beliebt machen. Sie ließ einen Stromspiegel erarbeiten, um das Gegenteil zu erreichen: Der Stromverbrauch soll bundesweit gesenkt werden.

"Stromsparen gehört zu den zentralen Maßnahmen für den Klimaschutz", erklärt Hendricks. "Dabei kann jeder mitmachen, auch mit kleinen Maßnahmen wie abschaltbaren Steckdosenleisten oder sparsamen LED-Lampen."

Ähnlich wie der Mietspiegel bietet der Stromspiegel eine Vergleichsmöglichkeit für Privathaushalte. 144.000 Verbrauchsdaten wurden ausgewertet, um einen Index der durchschnittlichen Verbräuche je Haushalt und Wohnungstyp zu berechnen. 

Die Experten ermittelten dabei einige interessante Eckdaten.

Wer als Single in seiner Wohnung mehr als 3.400 kWh pro Jahr verbraucht, sollte in der kalten Jahreszeit ein paar Bahnheizkörper weniger anwerfen. Dagegen reduzieren vorbildliche Alleinstehende ihren Verbrauch auf weniger als 800 kWh pro Jahr. Vermutlich überwintern sie mit dicken Socken und Schafwollpullover und denken in kühlen Nächten darüber nach, warum sie immer noch solo sind.

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