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HANNOVER MESSE zeigt die Zukunft der Industrie…und der Messebranche

Jahr für Jahr ist die HANNOVER MESSE das Schaufenster der Industrie – mit Zukunftsthemen wie KI, nachhaltige Produktion oder 5G. Als rein digitale Veranstaltung wurde die diesjährige Messe zum doppelten Schaufenster und zeigte nicht nur die Zukunft der Industrie, sondern gab auch einen Ausblick darauf, in welcher Bandbreite Messen künftig ausgerichtet werden.

(Bild: Deutsche Messe AG)

Jahr für Jahr ist die HANNOVER MESSE das Schaufenster der Industrie – mit Zukunftsthemen wie KI, nachhaltige Produktion oder 5G. Als rein digitale Veranstaltung wurde die diesjährige Messe zum doppelten Schaufenster und zeigte nicht nur die Zukunft der Industrie, sondern gab auch einen Ausblick darauf, in welcher Bandbreite Messen künftig ausgerichtet werden.
Hannover. „Die digitale Edition der HANNOVER MESSE hat in eindrucksvoller Weise die Innovationskraft der Unternehmen aus Maschinenbau, Elektrotechnik und IT abgebildet. Gleichzeitig hat sie gezeigt, dass die Messe der Zukunft hybrid ist“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. „Gemeinsam mit unseren Ausstellern und Partnern ist es uns gelungen, einmal mehr den Markenkern der weltweit wichtigsten Industriemesse zu stärken: Innovation, Inspiration und Networking im Zeitalter der industriellen Transformation – dafür steht die HANNOVER MESSE.“
 
Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete die Weltleitmesse der Industrie am Messemontag gemeinsam mit Joko Widodo, Präsident der Republik Indonesien. 90 000 registrierte Teilnehmer informierten sich über die 10 500 Produkte und Innovationen der 1 800 Aussteller. Im Konferenzprogramm diskutierten 1 500 Expertinnen und Experten über Themen wie Industrie 4.0, Digitalisierung der industriellen Prozesse, Supply Chain Management, Leichtbau oder Wasserstoff und Elektromobilität.
 
Köckler: „Der Zuspruch zur digitalen HANNOVER MESSE hat unsere Erwartungen übertroffen. Gleichwohl hat sich gezeigt, dass eine digitale Messe die Magie einer physischen Veranstaltung nicht ersetzen kann.“ Köckler verwies auf Fachgespräche von Angesicht zu Angesicht, konkrete Leads am Messestand, die haptische Erfahrung direkt am Produkt oder Zufallsbegegnungen, die zu neuen Geschäftspartnerschaften führen können. „Es fehlt schlicht der Kern des Zwischenmenschlichen“, so Köckler.
 „Wir sehen uns daher auf unserem Weg bestätigt, auf Basis der Erfahrungen der digitalen HANNOVER MESSE das Beste aus der digitalen und der physischen Welt künftig zusammenzuführen, um so für unsere Kunden ein ganzheitliches hybrides Messeerlebnis zu schaffen“, sagte Köckler weiter.
 
An den fünf Live-Messetagen generierten die 90 000 Teilnehmer mehr als 3,5 Millionen Seitenaufrufe und 700 000 Suchanfragen in der Aussteller- und Produktsuche. Zusätzlich wurden die neuen Konferenz- und Aussteller-Streams rund 140 000 Mal angeschaut. Köckler: „Die Digital Edition war für uns in jeder Hinsicht ein erfolgreicher Test- und Use-Case. Wir wollten erfahren, welchen konkreten Nutzen digitale Formate den Ausstellern und Besuchern der HANNOVER MESSE stiften.“
Köcklers Bilanz fällt positiv aus: „Unter anderem wissen wir jetzt, dass wir auch ganz neue Aussteller und Besucher über digitale Formate erreichen. Wenn wir diese Erkenntnisse auf unsere physischen Veranstaltungen übertragen, maximieren wir die Reichweite unserer Messen um ein Vielfaches. Damit heben wir die Relevanz und Strahlkraft der Marke HANNOVER MESSE auf ein noch nie dagewesenes Niveau.“
 
Ab dem kommenden Montag sind alle Beiträge on demand verfügbar. Auch die Aussteller- und Produktsuche bleibt online. So können sich Teilnehmer über die Live-Messewoche hinaus weiterhin registrieren und das Angebot nutzen sowie per Mail mit Ausstellern und Speakern in Kontakt treten.
Die führenden deutschen Industrieverbände teilen die Einschätzung der Deutschen Messe AG:
Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI): „Ich zolle den Veranstaltern der HANNOVER MESSE Digital Edition meinen größten Respekt für diese erfolgreiche Veranstaltung in Pandemiezeiten. Der Messeleitung ist es gelungen, ein innovatives Format auf die Beine zu stellen, das trotz Corona die Leistungsfähigkeit unserer Industrie demonstriert. Die Zusammenkunft von Politik und Anbietern wie Nutzern aus der Wirtschaft ist ein wichtiges Signal, besonders in diesen Zeiten den Blick auf Innovationskraft zu lenken. Mehr denn je muss es darum gehen, mit neuen Lösungen und Geschäftsmodellen aus der Corona-Krise herauszuwachsen.“
 
Dr. Gunther Kegel, Präsident des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie: „Die diesjährige HANNOVER MESSE hat gezeigt, dass die Marke auch als Digital Edition eine hohe Strahlkraft besitzt und Aussteller und Kunden weiterhin zusammenführt. Die Elektroindustrie konnte erneut mit zahlreichen Produktinnovationen aufwarten und zeigen, dass sie ein wesentlicher Akteur der globalen Industrie 4.0-Bewegung ist, die auf der HANNOVER MESSE vor zehn Jahren ihren Anfang nahm. Heute genießt die Marke „Industrie 4.0“ weltweit Anerkennung und stärkt zusammen mit KI und 5G den Produktionsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb. Unsere Industrie braucht einen starken hiesigen Messestandort, der künftig eine Mischung aus Präsenzmesse und attraktiven digitalen Angeboten sein wird.“
Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des Vereins Deutscher Maschinen- und Anlagenbau: „Die HANNOVER MESSE ist und bleibt das internationale Schaufenster der Industrie, auch in Zeiten von Corona. Die diesjährige Digital Edition der Messe hat Unternehmen, Politik, Medien und viele Zuschauer aus der ganzen Welt online zusammengebracht, um wichtige Themen und faszinierende Technologien zu präsentieren. Dem Maschinen- und Anlagenbau kommt hierbei als Enabler für die industrielle Transformation eine Schlüsselrolle zu. Das gilt für die klimaneutrale Produktion, die Mobilität von Morgen sowie für die intelligente Produktion und Logistiktechnologien.“
 
Die nächste hybride HANNOVER MESSE wird vom 25. bis 29. April 2022 ausgerichtet. Partnerland ist Portugal.

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