Anzeige

+++ News +++ EEG 2021
EEG 2021 zum Solar-Beschleunigungsgesetz machen – jetzt Brief an die Politik mitzeichnen!

Über 3.000 Unternehmer aus der Energiewirtschaft haben im Frühjahr einen offenen Brief zur Abschaffung des 52 GW-Solardeckels unterschrieben und damit auf Initiative des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW) für entscheidenden Druck auf die Bundesregierung gesorgt. Der Solardeckel ist Geschichte, doch schon drohen neue Marktbarrieren.

(Bild: Marco2811/stock.adobe.com)

Mit dem vorliegenden Entwurf zum EEG 2021 sollen wieder Hürden für Photovoltaik und Solarstromspeicher aufgebaut werden. Kommt es zu keinen Nachbesserungen am Gesetzesentwurf, so dürfte die Nachfrage nach neuen PV-Dächern im kommenden Jahr deutlich einbrechen. Riesige Potentiale im PV- und Speichermarkt werden dann nicht oder nur unzureichend gehoben. Klimafolgekosten und Um-satzverluste im zweistelligen Milliardenbereich wären damit verbunden. Teilweise verstößt das EEG 2021 sogar gegen EU-Recht, wie Gutachten des BSW belegen.
Da eine neue Bundesregierung frühestens 2023 gegensteuern kann, will die Branche jetzt erneut gemeinsam Flagge zeigen und den Bundestag zu Nachbesserungen am EEG-Entwurf drängen.
Der BSW fordert alle in der Photovoltaikbranche tätigen Unternehmen auf, deshalb noch heute den offenen Brief an die Spitzen von Bundes- und Landespolitik zu unterschreiben. Verbandsziel ist es, aus dem Verhinderungs- ein Solar-Beschleunigungsgesetz zu machen. Der Brief soll in der kommenden Sitzungswoche des Bundestages (Mitte November) wichtigen Spitzenpolitikern vorgelegt werden. Der offene Brief richtet sich ganz besonders gegen folgende Hürden, Hemmnisse und Versäumnisse:
1.    Einführung stark limitierter u. untauglicher Solarausschreibungen für mittelgroße Solardächer verbunden mit einem Eigenverbrauchsverbot
2.    „Sonnensteuer“ auf PV-Eigen- u. Direktverbrauch in Wohn- und Gewerbequartieren, bei Ü20-Anlagen bereits ab der 1. Kilowattstunde
3.    Kostentreibende und vollkommen unverhältnismäßige Auflagen zum Messen und Steuern, teils bereits ab 1 Kilowattpeak PV-Leistung      
4.    Starke Limitierung des Ausbaupfades für Solardächer, fehlerhafter Degressionsmechanismus
5.    Unangemessene Deckelung von Auktionsvolumen u. Standortkulisse von neuen Solarparks, kaum Raum für innovative Lösungen.

Bereits über 500 Solarunternehmer haben in den ersten 48 Stunden nach Start des Aufrufes gezeichnet. Ziel ist es, bis Ende der Woche mindestens 1.000 Unterzeichner zu gewinnen. Der BSW bittet deshalb auch um Ihre Teilnahme und eine Online-Mitzeichnung bis spätestens Freitag, 13.11.2020, 15.00 Uhr unter folgendem Link (3 Min.): hier unterzeichnen

Kommentare

botMessage_toctoc_comments_926
Anzeige

Nachrichten zum Thema

In der aktuellen öffentlichen Diskussion um Pkw-Antriebskonzepte steht die Reduzierung von NO2- und insbesondere CO2-Ausstößen klar im Vordergrund. Damit dies gelingt, setzen Politik und Teile der Industrie voll auf den batterieelektrischen Antrieb....

Weiter lesen

Vom 9. bis 14. November findet die Aktionswoche „Berlin spart Energie“ statt, die in diesem Jahr erstmalig auch digitale Formate umfassen wird. Nun ist das umfangreiche Programm aus mehr als 30 Events veröffentlicht und eine kostenfreie Anmeldung...

Weiter lesen

+++ News +++ Gebäudeenergiegesetz Ab November gilt das neue Gebäudeenergiegesetz

Ab November ist es soweit: Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) werden von dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst.

Weiter lesen

Die Digitalisierung der Energiewende fordert ein immer höheres Entwicklungstempo, auch in der Normung. Der Erfolg der Energiewende ist von höchsten Sicherheitsstandards in der Energieversorgung abhängig. Dazu veröffentlicht VDE DKE neue...

Weiter lesen

Das Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot von The Mobility House hat sich in der neuesten ADAC-Studie als System für Business-Anwendungen erwiesen.

Weiter lesen
Anzeige