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Normen und Vorschriften
Explosionsschutz DIN EN 60079 (VDE 0170) und EMV DIN EN 61000-4-31 (VDE 0847-4-31)

Dieser Teil der DIN EN 60079 (VDE 0170) enthält Anforderungen für Entwurf, Bauart, Beurteilung, Prüfung und Kennzeichnung von Räumen, die durch Überdruckkapselung oder Fremdbelüftung oder beides, falls anwendbar, geschützt sind, wenn sie sich in einer explosionsfähigen Gasatmosphäre oder in einem explosionsgefährdeten Bereich mit brennbarer Staubatmosphäre mit oder ohne innere Freisetzungsstelle einer zündfähigen Substanz befinden.

Ziegelsteinmauer mit Warnzeichen Warnung vor explosionsfähiger Atmosphäre

Ziegelsteinmauer mit Warnzeichen Warnung vor explosionsfähiger Atmosphäre (Bild: pixs:sell/stock.adobe.com)

DIN EN 60079-13 (VDE 0170-313) 2018-04

Explosionsgefährdete Bereiche – Teil 13: Schutz von Einrichtungen durch einen überdruckgekapselten Raum „p“ und einen fremdbelüfteten Raum „v“

Ebenso eingeschlossen ist ein Raum in einem nicht explosionsgefährdeten Bereich, der eine innere Freisetzungsstelle einer zündfähigen Substanz besitzt.

Das vorliegende Dokument behandelt Räume, die teilweise beim Hersteller gefertigt werden und deren endgültige Fertigstellung und Errichtung vor Ort vorgesehen ist, sowie Räume, die vollständig vor Ort aufgebaut werden. Räume, die teilweise beim Hersteller gefertigt werden, können die Überprüfung durch Dritte einschließen. Für vollständig vor Ort gebaute Räume kann dieses Dokument von Anlagenbetreibern als Leitfaden für die Beurteilung dieser Einrichtungen genutzt werden.

In beiden Fällen muss die fertiggestellte Einrichtung auf Übereinstimmung mit diesem Dokument geprüft werden. Diese Norm ist zusammen mit den Grundsätzen für die Einteilung von explosionsgefährdeten Bereichen aus DIN EN 60079-10-1 (VDE 0165-101) und Fremdbelüftung zum Schutz von Analysegeräteräumen nach IEC 60079-16 zu betrachten.

Der Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.

EMV

DIN EN 61000-4-31 (VDE 0847-4-31) 2018-04

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) –Teil 4-31: Prüf- und Messverfahren – Prüfung der Störfestigkeit gegen leitungsgeführte breitbandige Störgrößen an Wechselstrom-Netzanschlüssen

Diese Norm enthält Anforderungen und Prüfverfahren für die Störfestigkeit von elektrischen und elektronischen Betriebsmitteln, Geräten und Einrichtungen gegen symmetrische breitbandige leitungsgeführte Störgrößen, die von Quellen von beabsichtigten und/oder unbeabsichtigten Breitbandsignalen herrühren und Frequenzanteile im Frequenzbereich von 150 kHz bis 80 MHz besitzen.

Solche Störgrößen können u. a. von modernen Kommunikationssystemen verursacht werden, deren Verbreitung zunimmt. Diese Norm ist nur auf einphasige Betriebsmittel, Geräte und Einrichtungen anwendbar, deren Bemessungs-Eingangsstrom ≤ 16 A ist und die mindestens einen Wechselstrom-Netzanschluss besitzen. Die Anwendung der breitbandigen Störgrößen auf mehrphasige Betriebsmittel, Geräte und Einrichtungen mit einem Bemessungs-Eingangsstrom > 16 A ist in Beratung.

Zum Zweck der Störfestigkeitsprüfung werden empfohlene Prüfpegel als Werte der spektralen Leistungsdichte spezifiziert. Zur Erleichterung der Anwendung werden die Prüfpegel auch als äquivalentes Spannungsspektrum und als gesamte Vorwärtsleistung der Prüfeinrichtung angegeben. Die Werte wurden für ein 50-Ohm-System abgeleitet. Die Norm legt ferner die Prüfeinrichtung, den Prüfaufbau, das Prüfverfahren, die Ermittlung der Prüfergebnisse und die im Prüfbericht notwendigen Angaben fest.

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