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8.000 kostenfreie WLAN-Hotspots
EU fördert öffentliche Internetzugänge

Allgemein zugängliche WLAN-Hotspots sind in größeren Städten selbstverständlich. Dörfer und Gemeinden gelten hingegen als unterversorgt. Das will die EU ändern.

WLAN Hotspot

120 Millionen Euro Fördergelder stellt die EU für die Errichtung von 6.000 bis 8.000 öffentlichen Hotspots bereit. Einzige Voraussetzung ist, dass es an dem Ort noch kein allgemein zugängliches Internet gibt. Krankenhäuser, Bibliotheken, Rathäuser oder Gemeinden können sich direkt bei der EU bewerben.

Die ausgewählten Orte erhalten einen Internet-Gutschein, der in der Regel die Kosten der Installation des Hotspots abdeckt. Der bürokratische Aufwand soll bei Bewerbung und Verteilung der Gelder möglichst gering gehalten werden.

Die Einrichtungen, Gemeinden oder Dörfer verpflichten sich mit dem Erhalt des Gutscheins, den Hotspot mindestens die kommenden drei Jahre für die Öffentlichkeit kostenlos bereitzustellen. Den Unterhalt dafür muss die Gemeinde selbst aufbringen.

Sind die öffentlichen WLAN-Hotspots installiert, plant die EU die Einrichtung eines mehrsprachigen Wifi4EU-Portal für die Nutzer. Es soll eine sichere Anmeldung ermöglichen und ein zusätzliches Angebot an Dienstleistungen der jeweiligen Einrichtung enthalten.

Deutsche Großstädte haben in den vergangenen Jahren bereits begonnen, kostenlose öffentliche WLAN-Hotspots zu errichten. Während die Netzabdeckung in Deutschland bis vor einiger Zeit aber noch sehr lückenhaft war, konnte beispielsweise Großbritannien eine hohe Netzabdeckung in größeren und kleineren Städten aufweisen. Inzwischen haben deutsche Städte diese Lücke jedoch weitgehend schließen können.

Auch private Unternehmen wie die Supermarktketten Rewe oder Edeka, Schnellrestaurants wie Burger King oder Subway sowie die Deutsche Bank bieten diesen Service in Städten bereits kostenlos an.

Letzte Details für die von der EU geförderten Hotspots sollen bis Ende 2017 geklärt werden.

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