Anzeige

Gebäudeautomation: Smart Meter in Wohngebäuden
Der digitale Stromzähler kommt − ganz langsam

Am 1. September 2016 trat das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende in Kraft. Die Bundesregierung will damit die flächendeckende Einführung von digitalen Stromzählern, sogenannte Smart Meter, beschleunigen. Welche Pflichten kommen auf Gebäudeeigentümer zu?

Smart Meter von Voltaris

Smart Meter (Bild: Voltaris)

Wie unsere Schwesterzeitschrift "Immobilien vermieten und verwalten (IVV)" berichtet, sind mit dem Gesetz weitreichende Konsequenzen verbunden – zumindest in der Theorie.

Warum kommt die Umstellung?

Digitale Stromzähler kommunizieren sowohl mit den Energieerzeugern als auch mit den Verbrauchern. Wohnungsnutzer sollen in die Lage versetzt werden, ihren Stromverbrauch jederzeit auf einem Monitor in der Wohnung, auf dem Tablet oder dem Smartphone abrufen und Verbrauchsvergleiche anstellen zu können.

Kommunikationsfähige Stromzähler sollen Kraftwerken und Netzbetreibern helfen, nur so viel Strom zu produzieren wie gerade gebraucht wird.

Warum gibt es Kritik an den neuen Stromzählern?

In der Wohnungswirtschaft wird bezweifelt, dass die Einsparungen groß genug wären, um die Mehrkosten für Installation und Betrieb von Smart Metern einzuspielen. Abzuwägen sind dabei auch die Prinzipien von Datensicherheit und Persönlichkeitsrechten.

Das komplette Messsystem für Deutschland soll bis 2032 modernisiert werden. Wie zäh Technologie und Markt in Fahrt kommen, zeigt sich daran, dass es derzeit noch kein einziges Smart-Meter-Gateway-Produkt gibt, das die Zulassung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) besitzt. Laut VDE sind mehrere Kommunikationsgeräte in der Entwicklung.

Lesen Sie im Artikel

  • Wer veranlasst den Austausch der mechanischen Stromzähler? 
  • Welche Pflichten hat der Gebäudeeigentümer?
  • Wer trägt die Kosten für die Installation?
  • Welche Fristen gelten für die Umrüstung? 
  • Was ist der Unterschied zwischen modernen und intelligenten Verbrauchszählern? 
  • Welche Handlungsoption empfiehlt sich für Wohngebäudeeigentümer?

Alle Antworten gibt es im Beitrag der IVV.

 


Kann man einen Stromzähler manipulieren? (Video: DasGleichstromhaus)

Kommentare

botMessage_toctoc_comments_926
Anzeige

Nachrichten zum Thema

Lastkraftwagen mit Hybridantrieb können seit dem 07. Mai 2019 auf einem Streckenabschnitt der A5 in Hessen mit Stromabnehmern an den Oberleitungen andocken und während der Fahrt ihre Batterien aufladen.

Weiter lesen

Der Aufbau und die Eigenschaften von Kabeln richten sich in der Regel nach deren Einsatzgebiet. Lassen sich dennoch beispielsweise Fernmeldekabel in der Automatisierungstechnik verwenden?

Weiter lesen

Vor rund zwei Monaten unterbrach ein Stromausfall im Berliner Stadtteil Köpenick in mehr als 30.000 Haushalten, Gewerbeeinheiten und öffentlichen Einrichtungen die Energieversorgung. Die Schuldfrage scheint aus Sicht der Senatsverwaltung nun geklärt...

Weiter lesen

Aus dem Facharchiv: Normen und Vorschriften Sicherheitstechnik: DIN VDE V 0826-1 (VDE V 0826-1) 2018-09

Überwachungsanlagen – Teil 1: Gefahrenwarnanlagen (GWA) sowie Sicherheitstechnik in Smart Home Anwendungen für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung – Planung, Einbau, Betrieb, Instandhaltung, Geräte- und Systemanforderungen

Weiter lesen

Aus dem Facharchiv: Somloq-Funklösungen Funkgesteuerte Torantriebe für mehr Komfort und Sicherheit

Tore, die sich wie von Geisterhand öffnen, waren noch bis vor einigen Jahren eher in den besser situierten Wohngegenden anzutreffen. Heute gehört diese Technik schon vielfach zur Standardausstattung.

Weiter lesen
Anzeige