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Aus dem Facharchiv: Normen und Vorschriften
Blitzschutz und Erdung – DIN EN IEC 62561-7 2018-10 (VDE 0185-561-7)

Blitzschutzsystembauteile (LPSC): Die Norm DIN EN IEC 62561-7 2018-10 (VDE 0185-561-7) beschreibt die Anforderungen an Mittel zur Verbesserung der Erdung.

(Foto: Pixabay)

Die Wirksamkeit von Blitzschutzsystemen hängt am meisten von den Erdungsverhältnissen ab. Aus diesem Grund legt diese Norm die Anforderungen und Prüfungen zur Verbesserung der Erdungsverhältnisse fest.

Geändert haben sich die Informationen zur Durchführung der Prüfung bezogen auf die Leitfähigkeit. Der Anhang A zur Beurteilung der Korrosionsbelastung ist ebenfalls neu.

Eine der wichtigsten Anforderungen betrifft den Werkstoff. Dieser muss gegenüber dem Untergrund chemisch inaktiv sein.

Um Ströme ins Erdreich sicher abzuleiten, ist auf einen niedrigen spezifischen Widerstand zu achten.

Selbstverständlich ist auch auf eine lange Lebensdauer zu achten. Dabei spielt die Korrosion eine wichtige Rolle. Es sind deshalb nur korrosionsfreie Werkstoffe zu verwenden.

Um die Leitfähigkeit eines Erders zu bestimmen, wird das Vier-Elektroden-Verfahren angewendet. Es wird dabei eine Spannung an den äußeren Elektroden angelegt, die einen Stromfluss bewirken.

Der sich daraus ergebende Spannungsfall zwischen den inneren Elektroden wird unter der Verwendung eines Spannungsmessgeräts gemessen. Aus diesen beiden Messgrößen errechnet sich der Widerstand.

Die Prüfungen müssen bei einer Umgebungstemperatur im Bereich zwischen 15 °C und 25 °C erfolgen. Zum Zeitpunkt der Messung ist die vorhandene Temperatur aufzuzeichnen.

Der Widerstand jeder Probe ist mit der folgenden Gleichung zur Ermittlung des Leitwertes umzuwandeln:
ρ = (R x A)/a
ρ: der Leitwert der Probe in Ωm;
R: Widerstand in Ω;
A: Querschnittsfläche des Behälters senkrecht zum Stromfluss in m²;
a: Abstand der inneren Elektroden, gemessen von den inneren Kanten der Elektroden in m.
Für die Messung kann jedes beliebige handelsübliche Erdungsmessgerät mit zwei Strom- und zwei Spannungsklemmen verwendet werden. Als Alternative kann man auch eine niederfrequente Wechselspannungsquelle und ein hochohmiges Spannungs- und Strommessgerät verwenden.

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1. 1) Normeninformationsdienst des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik, Oldenburg

Der vollständige Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.

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