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Energietechnik: Siemens Gamesa will Weltmarktführer werden
Neue Konkurrenz bei getriebelosen Windenergieanlagen

Siemens Gamesa mischt den deutschen Markt für getriebelose Windenergieanlagen auf. Das deutsch-spanische Unternehmen gibt Auftragseingänge für 27 Turbinen bekannt. Damit will es in Deutschland Marktanteile gewinnen.  

(Bild: Siemens)

(Bild: Siemens)

Die Kunden PNE, Wirsol, Getec und Ventus Venture bestellten für ihre Windparks zusammen 27 getriebelose Turbinen mit einer kumulierten Leistung von 84 MW. Geplant ist, dass die meisten Windparks noch in diesem Jahr in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Baden-Württemberg installiert werden. Siemens Gamesa hat 2017 bereits 23 Anlagen errichtet. Bis Ende 2017 stehen weitere 50 Anlagen vor der Inbetriebnahme.

Der Fusion der Windturbinenhersteller Siemens (Deutschland) und Gamesa (Spanien) soll die globale Markteroberung folgen. Ziel ist die Positionierung als Weltmarktführer.

Auch in Deutschland will das Unternehmen angreifen. Hier traten die beiden Unternehmen bisher kaum in Erscheinung. Eine neue 3,2-3,6-MW-Klasse für Windmärkte wie in Deutschland wurde von Siemens entwickelt. Ebenfalls für den deutschen Markt überarbeitete Siemens das eigene Angebot – u. a. für die Ausschreibungen, die ab 2017 gesetzlich vorgeschrieben sind.

Eine besondere Bestellung ist die erste Schwachwindturbine mit einer Leistung von 3,15 MW und einem Rotordurchmesser von 142 Metern. Die Turbine trägt die längsten Rotorblätter, die je in einer Windkraftanlage an Land verbaut wurden.

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