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Aus dem Facharchiv: Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Betriebsführung
Betreten ausdrücklich erwünscht – Arbeitsplatzmatten für mehr Sicherheit, Ergonomie und saubere Optik

Vielfach unterschätzt, aber sehr nützlich: Schmutzfangmatten – sie halten nicht nur den Betrieb sauber und sorgen für einen optisch ansprechenden Eindruck. Sie vermindern vor allem merklich Rutschgefahren am Arbeitsplatz und beim Betreten der Firma, besonders wenn in der kalten Jahreszeit oftmals Schmutz und Schneematsch von Mitarbeitern und Gästen mit hereingetragen werden.

Exklusive Logo-Matte für Mitgliedsbetriebe des ZVEH: Vermittelt dem Kunden bereits beim Betreten des Betriebs die zu erwartende Fachkompetenz (Foto: CWS-boco)

Exklusive Logo-Matte für Mitgliedsbetriebe des ZVEH: Vermittelt dem Kunden bereits beim Betreten des Betriebs die zu erwartende Fachkompetenz (Foto: CWS-boco)

Bei Rutschunfällen spielen beispielsweise das Material und die Oberflächenstruktur des Bodenbelages sowie der Grad der Verschmutzung durch gleitfördernde Stoffe eine wichtige Rolle.

Trittsicherheit für Mitarbeiter und Kunden

Wenn ein Betrieb beim Kunden einen ansprechenden Eindruck hinterlassen will, ist Sauberkeit gefragt. Matten im Eingangsbereich eines Betriebs tragen einen großen Anteil daran. Beim Betreten nehmen sie eingeschleppten Schmutz auf, binden ihn und sorgen für ein gepflegtes Entré. Damit wird gleichzeitig die Rutsch- und Unfallgefahr vermindert, besonders wenn es von draußen in die Werkstatt, das Lager, den Showroom oder die Verwaltung geht, vor allem auch in den Sozialräumen.

Damit Staub, Sand, Laub und Nässe draußen bleiben, wurde bereits in den 1960er Jahren die waschbaren, tragbaren und flexibel auslegbare Schmutzfangmatten „erfunden“. Sie nehmen den durch die Schuhe eingetragenen Staub auf und verhindern, dass die Böden binnen kurzem schmuddelig aussehen und verkratzen. Weil sie außerdem Feuchtigkeit aufnehmen, leisten Matten einen wichtigen Beitrag zur Unfallverhütung, denn sie verhindern Rutschgefahren. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt sind niedrigere Kosten für die Gebäudereinigung.

Komplettservice als Mietmodell nutzen

Weil der gepflegte Eindruck, den Matten beim Betreten eines Gebäudes hinterlassen, von Dauer sein muss, ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Diese wird von spezialisierten Mietservice-Unternehmen und Gebäudereiniger als Matten-Service angeboten. Er beinhaltet das Beraten bei der Auswahl geeigneter Mattenlösungen, die Abholung und Pflege der schmutzigen sowie das Auslegen sauberer Matten.

Personalisierter Eintritt mit Logo-Matten

Auf Wunsch fertigen die Dienstleister sogenannte Logo-Matten nach den spezifischen Vorgaben des Kunden an. Dabei entsprechen Form und Format üblicherweise den Standardgrößen.

Für die individuelle Gestaltung empfehlen sich Matten mit einem Nylonflor. Dieser kann mit quasi jedem Motiv bedruckt werden. Vom Firmenlogo bis zum besonderen Willkommensgruß für Kunden oder einem fotorealistischen Bild ist jedes Design möglich.

Auch Matten mit E-Marke, die CWS-boco exklusive für Mitgliedsbetriebe anbietet, sind verfügbar. Sie vermitteln dem Kunden gleich beim Betreten des Firmengebäudes die Kompetenz, die ihn erwartet (Bild). Wie auch immer eine maßgeschneiderte Matte aussehen mag – sie bietet Elektrobetrieben die Möglichkeit, neue Wege des Marketings zu beschreiten: Die Werbung auf der Matte weist den Kunden quasi beim Betreten des Gebäudes auf den „Inhalt“ hin, der ihn erwartet.

Auf Materialien achten: Das Anfertigen einer Logo-Matte ist inzwischen ein weit verbreiteter Service. Die individuellen Schonbeläge zur Reinhaltung eines Gebäudes werden bereits ab einem Stück online zum Kauf angeboten. Allerdings sind die Angebote genau zu prüfen, denn die Materialien und die Qualität der Matten unterscheiden sich teils gravierend. Anstelle von solchen mit PVC-Rückenbeschichtung sollten beispielsweise Matten mit Nitrilgummirücken gewählt werden, wenn diese rutschfest und eben liegen müssen.

Das richtige Maß finden: Logo-Matten sind in verschiedenen Standardmaßen zu bekommen. Für besondere Anforderungen stellen Anbieter auch solche mit einer Länge von bis zu 20 m her oder fertigen überbreite Matten von 200 cm Breite und 600 cm Länge – nach Kundenvorgaben. Im Hinblick auf eine längere Schmutzablaufstrecke sind solche Matten sehr vorteilhaft. Allerdings schaffen die optisch ansprechenden „Individual-Teppiche“ damit ein neues Problem: Ihr Gewicht kann je nach Mattenart und -größe etwa zwischen 24 und über 50 kg variieren. Doch durch eingelagerten Schmutz oder Nässe können zusätzlich bis zu 4 kg/m² zu Buche schlagen. Solche Massen erschweren die Pflege. Schon das Einrollen, der Transport und das Auslegen werden zur körperlichen Schwerstarbeit. Daher sollte zugunsten der Dienstleister überlegt werden, ob nicht auch zwei oder mehrere Logo-Matten in Standardmaßen denselben Effekt erreichen können.

Besonders bei schlechtem Wetter bieten sich längere Sauberlaufstrecken an, da auch die im Mietservice erhältlichen Matten mit einer Maximallänge von 300 cm meist nach vier bis fünf Schuhkontakten, also etwa zwei pro Fuß, mit Nässe und Schlamm nicht ausreichend abgebürstet werden. Doch hier hat der Mietservice den Vorteil, dass in solchen Schlechtwetterphasen schnell zusätzliche Matten geordert werden können.

Mietservice online: Diemietwaesche.de hat auf ihrer Homepage einen Online-Buchungsservice eingerichtet, über den Schmutzfangmatten im Mietsystem bestellt werden können. Nach Eingabe der drei Parameter „Größe, Farbe und Tauschrhythmus“ nennt das System den monatlichen Mietpreis. Nur ein paar Klicks – und bereits wenige Tage später werden die georderten Matten geliefert. Zusätzlich garantiert der Dienstleister ein vierwöchiges Rücktrittsrecht.

Autor: S. Anton-Katzenbach

Der vollständige Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.

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