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Aufbruch in ein nachhaltiges E-Handwerk

Das baden-württembergische Elektrohandwerk hat sich bei der diesjährigen  Mitgliederversammlung mit der aktuellen Energiepolitik und den damit verbundenen Geschäftsfeldern für das Elektrohandwerk auseinandergesetzt.

Bild: Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg

Die Veranstaltung fand am 23. Juni in Leinfelden-Echterdingen statt. Besonders ging Fachverband-Präsident Thomas Bürkle auf die aktuelle Energiepolitik auf Bundes- sowie Landesebene und die damit verbundenen Geschäftsfelder des E-Handwerks ein. „Wir müssen noch nachhaltiger werden“, führte Thomas Bürkle seine Erläuterungen zu den aktuellen energiepolitischen Themen ein, die das E-Handwerk derzeit beschäftigen.

Das Novellierte Klimaschutzgesetz BW mit der ab 01.01.2022 geltenden Pflicht zur Installation von PV-Anlagen bei neuen Nichtwohngebäuden und großen offenen Parkflächen stand dabei im Fokus. Den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung bewertete Thomas Bürkle „so grün wie noch nie“. Ihm sei wichtig, dass sich die Innungen mit der Politik daher verstärkt vor Ort austauschen.

Im E-Handwerk können Azubis die Energiewende aktiv gestalten

In einer Ausbildung im E-Handwerk könne man gleich vor Ort die Energiewende praktisch umsetzen und, mit Blick auf die Fridays for Future-Bewegung, nicht nur darüber reden, erklärte Thomas Bürkle. Passend zu den modernisierten Ausbildungsverordnungen im E-Handwerk ab August 2021 stellte der Fachverband auf der Mitgliederversammlung neue Werbemaßnahmen für die Ausbildungsberufe vor.

„Als Partner der Energiewende stehen wir zum Klimaschutz und zum Ziel der CO2-Reduktion“, betonte Thomas Bürkle. So wenig fossil wie nötig, so viel erneuerbar wie möglich und bei größtmöglicher Effizienz – dafür setze sich das Elektrohandwerk ein. Dabei sei Technologieoffenheit von zentraler Bedeutung für die Umsetzung der Energiewende.

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