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Aus dem Facharchiv: Normen und Vorschriften
Brandbekämpfung und Schutzmaßnahmen – DIN VDE 0132 (VDE 0132) 2018-07/DGUV-Information 203-004 2018-04

Die erste Norm befasst sich mit Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen. Die zweite Norm beinhaltet den Einsatz elektrischer Betriebsmittel bei erhöhter elektrischer Gefährdung.

Feuerwehrmann

(Bild: Pixabay)

DIN VDE 0132 (VDE 0132) 2018-07

Diese Norm dient zur Unterrichtung der Personen, die für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung in elektrischen Anlagen und in deren Nähe zuständig sind.

Die in dieser Norm angegebenen Werte der Mindestabstände für Annäherung und Löschmitteleinsatz gelten nicht für Anlagen mit Nennspannungen bis AC 50 V (Wechselspannung)/DC 120 V (Gleichspannung).

Die Norm gilt nicht für die Errichtung und den Betrieb ortsfester Löschanlagen, für Beregnungsanlagen, Wasserwerfer und dergleichen sowie für besondere Löschmaßnahmen, wie z. B. das Fluten von Kabelkanälen mit Wasser oder Schaum.

Gegenüber DIN VDE 0132 (VDE 0132):2015-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) 5.1.3 „Maßnahmen bei Überflutung zur Sicherstellung der Personensicherheit“ redaktionell geändert;
b) 5.1.5 „Besondere Maßnahmen bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren“ neu aufgenommen.

Der Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.

Schutzmaßnahmen

DGUV-Information 203-004 2018-04

Einsatz elektrischer Betriebsmittel bei erhöhter elektrischer Gefährdung

Diese DGUV-Information enthält Festlegungen zum Schutz von Personen gegen elektrischen Schlag bei der Benutzung ortsfester und ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel in Bereichen mit erhöhter elektrischer Gefährdung aufgrund begrenzter Bewegungsfreiheit in leitfähiger Umgebung.

Außerdem werden Schutzmaßnahmen für den Einsatz von elektrischen Betriebsmitteln mit ausreichender Bewegungsfreiheit in leitfähiger Umgebung beschrieben. Beim Elektrohandschweißen sind zusätzlich die Anforderungen an „Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren“ (in DGUV-Regel 100-500 und 100-501 „Betreiben von Arbeitsmitteln“ Kapitel 2.26) zu beachten.

Bei der Benutzung elektrischer Betriebsmittel kann aufgrund begrenzter Bewegungsfreiheit oder aufgrund arbeitsbedingter Zwangshaltung in leitfähiger Umgebung eine erhöhte elektrische Gefährdung bestehen. Nicht jede elektrische Schutzmaßnahme gewährleistet unter den genannten Bedingungen bei Auftreten eines Fehlers ausreichende Sicherheit. Bei der Beurteilung der Gefährdung in leitfähiger Umgebung werden folgende Bereiche unterschieden:

  • Bereiche mit begrenzter Bewegungsfreiheit
  • Bereiche mit ausreichender Bewegungsfreiheit.

Diese DGUV Information empfiehlt für die genannten Bereiche Maßnahmen zum Schutz gegen elektrischen Schlag unter Fehlerbedingungen. Dabei werden die elektrophysiologischen Erkenntnisse berücksichtigt. In den Anhängen ist eine Beispielsammlung unterschiedlicher Arbeitsplätze und -situationen angefügt.

Der Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.

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