Anzeige

Elektromobilität: Mangelnde Sicherheit vor Attacken
Britische Studie warnt vor Überfällen auf autonome Fahrzeuge

Computergesteuerte Fahrzeuge stoppen bei jedem Hindernis. Das kann ein unaufmerksamer Fußgänger sein, ein querender Radfahrer – oder jemand, der das Auto überfällt. Eine britische Studie stellt Fragen nach der Sicherheit autonomer Fahrzeuge vor Gewaltdelikten.

Autonomes Fahren - gefährlich für die Insassen? (Bild: BP63Vincent, ASA 3.0 U)

Folgendes Szenario wäre denkbar: Ein selbstfahrendes Auto steuert seine Passagiere in einer wohlhabenden Gegend durch die Londoner Nacht. Plötzlich tauchen mit Baseballschlägern bewaffnete Jugendliche auf und bringen das Auto zum Stehen. Sie schlagen die Scheiben ein, verletzen die Insassen oder rauben sie aus.

Das UCL Transport Institute des University College London veröffentlichte vor kurzem eine Studie mit dem Titel „Social and behavioural questions associated with automated vehicles“, in der ein solches Ereignis als eine von zwölf kontroversen, aber durchaus plausiblen Situationen diskutiert wird

Nehmen autonom fahrende Autos ein Hindernis wahr, sind sie darauf programmiert, anzuhalten. Es kann die Motive der Menschen, die das Auto zum Stehen gebracht haben, nicht erkennen, heißt es weiter in der Studie. Das Auto ist darauf programmiert, nicht mit zerstörten Scheiben zu fahren. Eine Flucht der Insassen durch manuelles Fahren ist in den technologischen Visionen vieler Hersteller nicht mehr möglich – Lenkräder, Brems- und Gaspedale werden bei vollautonomen Fahrzeugen nicht mehr benötigt.

Das Szenario, dass die Sozialwissenschaftler ins Jahr 2026 datieren, ist nicht das einzige, was beunruhigend ist. Die Überwachung von Personen durch Angriffe auf die Software autonomer Fahrzeuge oder die Behinderung von Polizei- und Rettungseinsätzen durch das Fehlen einheitlicher Standards für selbstfahrende Autos werden ebenso in der Studie diskutiert.

Doch nicht nur bei autonomen Fahrzeugen stellt sich die Frage, wie sich Attacken auf Autos oder Steuersoftware auswirken. Wie lassen sich beispielweise autonome Koffer wie der Travelmate Robotics vor Diebstahl schützen? Wer verhindert, dass Paketdrohnen aus der Ferne übernommen, umgeleitet oder schlicht gestohlen werden?

Die jüngsten Angriffe auf scheinbar harmlose, aber vernetzte Haushaltsgegenstände waren für ihre Besitzer ärgerlich. Erfolgen solche Attacken auf autonome Fahrzeuge, kann das für die Insassen tödlich enden.

Kommentare

botMessage_toctoc_comments_926
Anzeige

Nachrichten zum Thema

Der Handscanner C9 RED GUN mit 5,5"-Touchscreen wurde für Anforderungen in Logistik, IoT und Handel 2.0 entwickelt, bietet RFID-Standards wie UHF, HF und NFC und liest sowohl QR- als auch Strichcodes.

Weiter lesen

+++ News +++ Elektromobilität Elektro-Transporter testen

Mercedes-Benz Vans bietet ab sofort gemeinsam mit dem VanSolution Partner Sortimo interessierten Handwerksbetrieben die Möglichkeit, batterieelektrisch angetriebene und mit einem hochwertigen Regalsystem ausgestattete eVito Kastenwagen zu testen.

Weiter lesen

Die Aufwickler der Serie Messrol 500 können Kabel und Leitungen messen, schneiden und z. B. zu Ringen oder Spulen wickeln.

Weiter lesen

Die eltefa auf dem Stuttgarter Messegelände ist das Messe-Event der Elektrobranche im Süden. Mit ihrer klaren Themenfokussierung in vier Messehallen bietet der Branchentreff das richtige Angebot für Industrie, Handwerk und Dienstleistungen.

Weiter lesen

Die 22-kW-Wallbox ghostOne ist individualisierbar und kompatibel zu vielen Elektro- und Hybridfahrzeugen.

Weiter lesen
Anzeige