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+++ News +++ Tipps für Existenzgründer
Als Handwerker online richtig durchstarten

Eine überzeugende Webpräsenz ist für den Erfolg junger Handwerksbetriebe essentiell.

Bild: stock.adobe.com/Seventyfour

Die Ausbildung zum Meister ist erfolgreich abgeschlossen und die nötigen Formalitäten mit den Behörden wurden abgeklärt. Die neu angemieteten Betriebsräume sind bereits vollständig mit neuem Equipment ausgestattet. Laufkundschaft und Mundpropaganda bringen einige Kunden in den Betrieb, aber irgendwie steht der echte Durchbruch noch aus.

Wer sich in dieser Beschreibung wiedererkennt, sollte ein Auge auf seine eigene Webstrategie werfen. „Nicht erst seit der Corona-Pandemie spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Wer keine überzeugende Webpräsenz hat, hat es schwer, neue Interessenten zu finden – gerade als Existenzgründer", weiß Andreas Karasek, Geschäftsführer der Agentur SEM Berater. Er weiß, worauf es bei der geeigneten Aufstellung im Netz ankommt.

Gerade, wer einen neuen Handwerksbetrieb eröffnet, hat einiges zu beachten, damit der Start ein voller Erfolg wird. Dazu gehört auch, sich rechtzeitig um die Positionierung im Netz zu kümmern. Während sie bereits Visitenkarten gedruckt haben, vergessen viele das Thema Online-Präsenz in ihrer Budgetplanung.

Zunächst gilt es, die eigene Website sowohl für Kunden als auch für Suchmaschinen ansprechend zu gestalten. Daher empfiehlt es sich, auf ein übersichtliches und klares Design zu setzen und darauf zu achten, dass die Seite sowohl für PCs also auch für mobile Endgeräte optimiert ist.

Aufstellung im Netz ist maßgeblich für Erfolg

Für ihren Internetauftritt setzen viele Handwerksbetriebe auf ein vermeintlich kostengünstiges Baukastenprinzip. Die daraus entstehenden Websites können durchaus ansprechend und informativ gestaltet sein, sind aber in der Regel nicht für Suchmaschinen wie Google und Bing ausgelegt und lassen sich dementsprechend auch nicht online von Interessierten finden.

Eine professionelle und gleichzeitig kostenlose Option bietet beispielsweise die Web-Publishing-Software WordPress. Mit diesem Programm können Existenzgründer funktionsfähige Seiten erstellen, ohne Programmieren lernen zu müssen oder für jede Änderung einen Webdesigner zu beauftragen. Handwerksmeister können damit ihre Website ganz individuell anpassen und nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gestalten.

Damit sich Kunden trotz allem schnell und einfach auf der Seite zurechtfinden können, sollten Texte so lang wie nötig, aber so kurz wie möglich gehalten sein. Für eine suchmaschinenoptimierte Website ist es außerdem wichtig, relevante Schlüsselwörter möglicher Suchanfragen in den Meta-Angaben, der Überschrift und den ersten einhundert Wörtern eines Textes zu nutzen. Es gibt zahlreiche, auch kostenfreie Seiten im Internet, die dabei unterstützen können, alle relevanten Keywords herauszufiltern.

Wer einen umfänglichen Service anbieten möchte, sollte seine Website intelligent verknüpfen und dafür beispielsweise Verlinkungen zu weiteren Dienstleistungen wie Chatfunktionen einbauen. Auch eine lange Ladezeit schreckt sowohl Kunden als auch Suchmaschinen ab. Daher empfiehlt es sich, Fotodateien oder auch Grafiken in der kleinstmöglichen Größe zu verwenden.

Mit Suchmaschinenwerbung potentielle Kunden ansprechen

Um im Netz sichtbar zu sein, sollten Handwerker nicht nur auf suchmaschinenoptimierte Websites setzen, sondern auch die Schaltung von Suchmaschinenwerbung, auf Englisch Search Engine Advertising, kurz SEA, in Betracht ziehen.

Einen besonders wichtigen Faktor stellen auch bei Suchmaschinenwerbung die Keywords dar. Es lohnt sich, die Keywords möglichst spezifisch zu setzen, sodass nur Nutzer auf die Anzeige klicken, die tatsächlich ein spezifisches Interesse signalisieren.

Für Handwerksbetriebe lohnt sich darüber hinaus auch  ein Google-My-Business-Profil. Hier kann man seinen Branchen-Eintrag verwalten und Google gezielt mitteilen, in welchem Bereich man tätig ist. So lässt sich die Verknüpfung zu den relevanten Suchbegriffen erhöhen.

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