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+++ News +++ Jubiläum
100 Jahre WECO: Gerüstet für nächste Herausforderungen

Die WECO Contact GmbH, Hersteller von Verbindungselementen für die Bereiche Elektronik und Elektrotechnik, feiert ihr 100-jähriges Jubiläum.

Bild: WECO

Gegründet als elektrotechnische Fabrik am 21. Juni 1921 in Hanau durch Rudolf Wester und Eugen Ebbinghaus hat sich WECO heute zu einem globalen Anbieter mit Hauptsitz in Montreal entwickelt. Zudem verfügt das Unternehmen über Niederlassungen im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Lateinamerika und Nordafrika. Kernmärkte der WECO Verbindungslösungen sind neben der Industrie auch Automotive, Transport und der Markt erneuerbarer Energien. „Seit 100 Jahren setzen wir solide technische Lösungen für verschiedenste Industriezweige branchenübergreifend um, die sich im Laufe des Jahrhunderts weiterentwickelt und vielerlei Patente hervorgebracht haben. So beginnen wir als hundertjähriges Unternehmen ein weiteres Kapitel unserer Geschichte“, erklärt Detlef Fritsch, Geschäftsführer der WECO Contact GmbH.

Erste Patente in den dreißiger Jahren
Gegründet wurde WECO Contact von dem Ingenieur Eugen Ebbinghaus und dem Buchhalter Rudolf Wester und war daher in den frühen dreißiger Jahren noch als Wester, Ebbinghaus & Co Elektrotechnische Fabrik bekannt. Die Firma startete mit rund zehn Mitarbeitern in der Alfred-Delp-Straße in Hanau, nahe Frankfurt am Main. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen bereits 2.000 verschiedene Produkte hergestellt und vertrieben und konzentrierte sich nun auf die Entwicklung neuer Projekte. WECO patentierte in diesem Jahrzehnt einen neuen Mantelklemmen-Steckverbinder, der zum Grundstein von Stromverbindungen werden sollte.

Die 40er Jahre: Produkte für die Automobilbranche
Im Jahr 1943 wurde die Produktion der Firma von Hanau nach Bruchköbel verlagert. Die Mitarbeiterzahl wurde auf 90 erhöht. In diese Zeit fiel auch die Entwicklung eines neuen Patents – ein Steckverbinder mit einem Isolierkörper aus thermoplastischem Material. Diese Verbesserung der ursprünglich in der Beleuchtungsindustrie verwendeten Klemmen wurde zunächst als Lüsterklemme bekannt und war der Vorläufer der Klemmleisten wie wir sie heute kennen. Mit den neuen patentierten Thermoplasten arbeitete WECO zudem intensiv an Lösungen für den sich rasant entwickelnden Automobil-Markt und konstruierte eine Steckkupplung, die zur Verbindung der elektrischen Leitungen zwischen Fahrzeug und Anhänger diente.

Die 50er: WECO betritt die Automatisierungsbranche
In den 50er Jahren und mit Aufkommen von automatisierten Produktionsanlagen erfreute sich die bereits früher eingeführte Lüsterklemmen-Baureihe immer größerer Beliebtheit, neue Varianten in Kunststoff und Polgrößen festigten WECOs Position auf dem Markt der Fabrikautomation. Heute ist diese Produktreihe als Serie 300 weiterhin äußerst erfolgreich.

Die 60er: Der Markt der Kommunikationsmedien wird erschlossen
Mit dem Siegeszug der Telefone und Fernseher lieferte WECO eine erste Variante der Schraubenklemmleiste. Ursprünglich aus Bakelit gefertigt, setzten sich die Schraubklemmen durch, da jedes dieser neuen Kommunikationsmittel eine Leiterplatte als Basis verwendete, mit der mehrere Signale und Strom verteilt werden konnten. In der Zeit wuchs die Belegschaft auf über 150 Mitarbeiter an.

Die 70er: Auch im HVAC-Markt aktiv
In den siebziger Jahren wurde die Produktion erhöht, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Mit einem neuen Standort und einer erhöhten Produktionskapazität betrat WECO das neue Marktsegment der Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme, kurz HVAC genannt.

Die 80er – erste Expansionen
Mittlerweile wuchs die Belegschaft auf fast 300 Mitarbeiter. Während das Hauptwerk in Deutschland Komponenten wie Gehäuse, Klemmkörper und Stanzteile herstellte, wurde ein Werk in Tunesien errichtet, welches auf die Endmontage der Produkte ausgelegt war. Zusätzlich gründete das Unternehmen 1983 eine weitere Niederlassung im Herzen Kanadas, in Kirkland, Quebec, mit dem Namen „WECO Electrical Connectors“. Neben einer Produktionsstätte wurde eine eigene Entwicklungsabteilung aufgebaut, um dem amerikanischen und kanadischen Markt gerecht zu werden. Mit seiner globalen Reichweite und den neuen Anlagen erschloss WECO einen neuen Markt für die Stromanschlusskomponenten: White Goods oder weiße Ware, wie Kühlschränke, Backöfen und Mikrowellen.

Die 90er: Zertifizierungen und Niederlassung in Brasilien
Am 1. April 1993 erreichte WECO mit der Zertifizierung nach DIN ISO 9001 für Qualitätsmanagement einen weiteren Meilenstein, der es dem Unternehmen ermöglichte, größere internationale Kunden zu beliefern. In der Folge wuchs die Belegschaft bis Mitte der 90er Jahre international auf fast 400 Mitarbeiter an. Zudem wurden erste Serien mit flammhemmenden und selbstverlöschenden Kunststoffen entwickelt und produziert, um an vorderster Front neue industrielle Anforderungen umzusetzen. Parallel zu den Produkterweiterungen setzte WECO die Erschließung neuer globaler Märkte fort und gründete eine weitere Tochtergesellschaft in Brasilien.

Die 2000er: WECO-Produkte in LED-Systemen
2009 wurde die Expansion in den südamerikanischen Markt mit einem Vertriebsbüro in Mexiko fortgesetzt. WECO ruhte sich nie auf dem Erreichten aus und patentierte 2009 mit seinen SMarTconn-Produkten auch die Floating-Pin-Technologie. Mit diesen Steckverbindern wurden neue Bereiche im Automobilmarkt erschlossen und WECO konnte vor kurzem mit Anwendungen im Automatikgetriebe weitere Erfolge feiern.

Darüber hinaus etablierte das Unternehmen seinen Eintritt in den Markt für öffentliche Infrastruktur, unter anderem durch die Entwicklung von Verbindungselementen für Signalleitungen auf Leiterplatten mit LED-Technologie für die Straßen- und Gebäudebeleuchtung.

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