Zum Hauptinhalt springen 
Elektrotechnik | Elektrosicherheit | Schutzmaßnahmen

Auslöseverhalten von Schutzeinrichtungen

ep8/2020, 5 Seiten

?Wie ist es erklärbar, dass bei hintereinander angeordneten Schutzeinrichtungen:SLS-Hauptschalter 63 A und Sicherungsautomat B16 sowie NH-Sicherung 63 A und Sicherungsautomat 16 A, ebenfalls Charakteristik B, bei einem Kurzschluss der vorgeordnete Hauptleitungsschutzschalter und im anderen Fall in einer anderen Anlage die Schmelzsicherung auslöst?


Seiten

Im betrachteten Fall liegt der Grenzstrom vom Hersteller bei 2,5 kA.

Aus der Tabelle 1 ist auch zu erkennen: Bei größeren Bemessungsstromstärken des Schmelzeinsatzes und kleineren des Leitungsschutzschalters ist sogar uneingeschränkte bzw. totale Selektivität ausgewiesen. Dies ist beispielsweise der Fall bei einem vorgeordneten gG-Schmelzeinsatz 125 A und einer Bemessungsstromstärke bis B25 eines nachgeordneten Leitungsschutzschalters.

Tabelle 1: (Quelle: HUSS-MEDIEN GmbH)

Dieser Sachverhalt ist nicht zu verwechseln mit der in der Literatur oft angegebenen thermischen Kurzschlussfestigkeit von PVC-isolierten Kupferleitungen und -kabeln mit einem Leiterquerschnitt A = 1,5 mm2, die bei einer Vorsicherung mit höchsten 63 A gG gewährleistet ist.

Literatur


Seiten

Quellen

Kny, K.-H.: Schutz bei Kurzschluss in elektrischen Anlagen; Planen – Errichten – Prüfen; 3. überarb. Auflage: 10.01.2018; Huss-Medien Berlin.


Bilder


(Quelle: HUSS-MEDIEN GmbH)


Auszug Grenzwerte der Selektivit

Autor
  • K.-H. Kny
Downloads
Sie haben eine Fachfrage?