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Leseranfragen

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Prüfen von ortsveränderlichen Geräten ohne CE-Zeichen

Wir prüfen bei unseren Kunden (privat und geschäftlich) fast täglich ortsveränderliche elektrische Geräte. Unter diesen Geräten sind auch solche, die eine CE-Kennzeichnung nicht aufweisen und somit eigentlich nicht zum Einsatz kommen dürften. Ist unsere Prüfung mit Vergabe einer Prüfmarke und die damit verbundene Aussage "Prüfung nach DIN VDE 0701-0702 bestanden" gleichwertig mit einer CE-Kennzeichnung? Welchen Status weisen diese Geräte auf, wenn sie die Prüfung nach DIN VDE 0701-0702 bestanden haben? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik

Normen für das Prüfen von Müllpressen

Unsere Firma hat bei mehreren Kunden Selbstpress-Behälter (Müllpressen) aufgestellt. Diese werden jährlich nach den entsprechenden UVV und BGV A3 geprüft. Als Prüfgerät nutzen wir den Secutest S2 sowie den dazu passenden CEE-Adapter (AT3-II S), um auch Drehstromgeräte prüfen zu können. Auf dem letzten Prüftechnik-Seminar wurde gesagt, dass Müllpressen nach der Norm für Maschinen (VDE 0113) zu prüfen sind. Ist das genannte Prüfgeräte für das Prüfen der Müllpressen geeignet? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik

Prüfen der Spannungsfestigkeit

Innerhalb unserer Fertigungsbereiche sind Prüfplätze eingerichtet, an denen die Spannungsfestigkeit von verschiedenen Produkten ermittelt wird. Verwendet werden hierbei Sicherheitsprüfspitzen. Die Prüfgeräte liefern Spannungen bis AC 3 kV, der Prüfstrom beträgt bis zu 10 mA. Die in der Norm DIN EN 50191 [1] enthaltenen Festlegungen zu den Prüfplätzen sowie die Anforderungen bei der Verwendung von Sicherheitsprüfspitzen wurden berücksichtigt. Unsicher sind wir jedoch, wie ein solcher Prüfplatz hinsichtlich folgender Aspekte zu gestalten ist: • Welche Qualifikation muss das Personal aufweisen (unterwiesener Laie, EUP, EFK)? • Wie sind Abschrankungen zu gestalten (Wände mit 1 800 mm Höhe wie im Prüffeld oder nur Ketten, Seile usw.)? • Ist zwangsläufig ein Berührungsschutz erforderlich? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik, Qualifikation

Kalibrierung und Nullabgleich von Messgeräten

Müssen Messgeräte, die für Prüfungen nach DIN VDE 701-702 eingesetzt werden, einen Nullabgleich aufweisen, um die Messleitungen zu berücksichtigen? Bei den auf dem Markt befindlichen Geräten ist mir aufgefallen, dass einige Geräte diese (für mich sinnvolle und notwendige) Funktion nicht aufweisen. weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik

Messen des Schutzleiterstroms

In der Norm DIN VDE 0701-0702 wird unter Abschnitt 5.5 "Messung des Schutzleiterstroms" im zweiten Absatz vorgegeben, dass die Methode der Ersatz-Ableitstrommessung nur angewandt werden darf, wenn sich keine netzspannungsabhängigen Schalteinrichtungen im Prüfling befinden. Das ist einzusehen. Weshalb wird auch noch extra erwähnt, dass zuvor die Isolationswiderstandsmessung mit positivem Ergebnis durchzuführen ist? Dass ist doch ohnehin in jedem Fall erforderlich. weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik

Prüffristen für PV-Anlagen

Die in dem Beitrag "E-Check für PV-Anlagen" in ep Photovoltaik 7/8-2012 benannte Frist von vier Jahren für wiederkehrende Prüfungen an PV-Anlagen ist falsch. Die benannte Quelle, BGV A3, beschreibt in Tabelle 1 A klar eine jährliche Prüfpflicht für alle Anlagen der Gruppe 700. Leider wird die falsche Information (Prüffrist vier Jahre) durch Verantwortliche, diesmal durch den ZVEH, regelmäßig verbreitet und niemals korrigiert. weiter...

Themenbereiche: Regenerative/Alternative Energien, Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik

Schutzarten und Schutzmaßnahmen bei Aufzugsanlagen

Wir betreiben in einer größeren Liegenschaft (Behindertenzentrum) etwa 80 Aufzugsanlagen, die jährlich von einer zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) geprüft werden. Die Wartung und Beseitigung von Störungen wird zum größten Teil von der betriebseigenen Elektrowerkstatt ausgeführt. Bei der letzten Prüfung durch die ZÜS wurde der fehlende Nachweis über den ordnungsgemäßen Zustand der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel nach TRBS 1201 Teil 4, Abschnitt 12, bemängelt. Der Nachweis soll von der betriebseigenen Elektrowerkstatt in Form eines Prüfprotokolls erbracht werden. 1. Welche Prüfgrundlagen sind hier zugrunde zu legen? 2. Welche Schutzart ist im Aufzugsschacht bzw. Aufzugsmaschinenraum erforderlich? 3. Ist die Erdung der Laufschienen erforderlich (teilweise ist Blitzschutz vorhanden)? 4. Die Anlagen sind zum Teil etwa 40 Jahre alt. Wie sind Abweichungen zum aktuellen Stand der Vorschriften zu beurteilen (Bestandsschutz für Leitungseinführung ohne Abdichtung und Zugentlastung, Leiterkennzeichnung ohne eine Unterscheidung zwischen Haupt-, Steuer- sowie Fremdspannungsstromkreis, fehlender Steuertrafo, fehlender Berührungsschutz)? 5. Wie sind Wartungssteckdosen im Schacht bzw. im Fahrkorbdach hinsichtlich der Notwendigkeit von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen mit einem Bemessungsdifferenzstrom von maximal 20 mA zu beurteilen? Da die beschriebenen Anlagen fast störungsfrei funktionieren, jährlich von der ZÜS geprüft wurden und bislang keine den elektrotechnischen Teil betreffenden Mängel festgestellt wurden, hat der Betreiber wenig Verständnis für umfangreiche technische Nachrüstungen. weiter...

Themenbereiche: Mess- und Prüftechnik, Leseranfragen

Prüfen von PCs und ähnlichen elektrischen Geräten

Inzwischen sind PCs zu einer Massenware geworden und werden sehr oft auch so behandelt. Ihre Unterbringung, die sich daraus ergebenden Beanspruchungen und vielfach auch ihr Zustand sind gelinde gesagt "unbefriedigend". Klappen oder Abdeckungen sind locker oder fehlen; außerdem sind Beulen, Kaffeetassenspuren und ähnliche Mängel zu finden, Belüftungsöffnungen wurden zugestellt usw. Offensichtlich sind die Anwender nicht ausreichend informiert und sicherlich auch nicht zielgerichtet unterwiesen worden. Mit diesem Zustand werde ich als Prüfer konfrontiert und habe diesbezüglich zwei Fragen: Gehört es auch zum Prüfumfang nach DIN VDE 0701-0702, diese Mängel und die offensichtlich mangelhafte Behandlung der PCs sowie anderer elektrischer Geräte zu beanstanden? Welchen Stellenwert hat das Argument, derart "misshandelte" elektrische Geräte seien offensichtlich noch sicher genug, weil bisher keine aus derartigen "Schönheitsfehlern" entstandenen Unfälle o. Ä. bekannt wurden? weiter...

Themenbereiche: Mess- und Prüftechnik, PC/Multimedia, Leseranfragen

Schweißgeräte an Steckdosen ohne Fehlerstromschutz

Bei einem Kunden, einer Kursstätte für Schweißausbildung, haben wir eine Wiederholungsprüfung elektrischer Anlagen bis 1000 V gemäß den einschlägigen Regeln der DIN-VDE-Reihe 0100 durchgeführt. In der Kursstätte sind eine Reihe von Steckdosenkombinationen (u. a. BALS Typ 51665, 5433, 5440; Baujahr 1998) vorhanden, an die auch die dort eingesetzten Schweißgeräte über Steckvorrichtung angeschlossen sind. Diese Steckdosenkombinationen besitzen keine Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs). Gemäß der DIN VDE 0100-410 sind jedoch alle Endstromkreise über RCDs mit einem jeweiligen Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA auszurüsten. Ist eine Nachrüstung entsprechender RCDs zwingend erforderlich? Wären auch noch RCDs vom Typ B erforderlich, da hier unter anderem auch WIG-Schweißgeräte betrieben werden? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik

Leerlaufspannung eines Schweißgeräts

Bei der Wiederholungsprüfung eines Schweißgeräts wurde eine Abweichung bei der gemessenen Leerlaufspannung festgestellt. Auf dem Typenschild ist die Angabe 70 V zu lesen und die ermittelte Leerlaufspannung beträgt 103 V. Der gemessene Wert übersteigt somit die laut VDE 0544-4 zulässige Abweichung von 5 %. Die Leerlaufspannung wurde mit Hilfe des Secuload und eines Secutester S2/N+ unter Menü-Punkt UAC/DC ermittelt. Wie ist mit dem Gerät zu verfahren? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik