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Ortsveränderliches Notstromaggregat für feste Anlagen

Ein ortsveränderliches Notstromaggregat für Drehstrom soll eine fest installierte Anlage (Einfamilienhaus) mit TN-S-System bei Netzausfall speisen. Es ist vom Hersteller für die Schutzmaßnahme Schutztrennung bestimmt, hat eine Steckdose mit 5 Buchsen und einem Nennstrom von 16 A, der ein Leitungsschutzschalter 16 A mit der Charakteristik C vorgeschaltet ist. Die Schutzleiterbuchse der Steckdose ist mit dem Körper, die Neutralleiterbuchse mit dem Sternpunkt des Generators verbunden. Für die Einspeisung in die feste Anlage ist ein Wandgerätestecker mit 5 Stiften vorgesehen. Wie kann das Aggregat ohne Eingriff verwendet werden? Ich würde eine Verbindung zwischen dem Neutral- und dem Schutzleiter beim Einspeisestecker vornehmen, um den Generator-Sternpunkt zu erden. Ferner habe ich zwischen dem Einspeisestecker und dem Netzumschalter einen FI-Schutzschalter vorgesehen. Welchen Bemessungsdifferenzstrom sollte dieser haben? weiter...

Themenbereiche: Mess- und Prüftechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen, Energieversorgung/-anwendung

Überlegter Einsatz von RCDs

Durch den Einsatz von FI-Schutzschaltern (RCDs) wird bekanntlich die Sicherheit von elektrischen Anlagen wesentlich erhöht. Ist es nun sinnvoll, möglichst in jedem Stromkreis einen FI-Schutzschalter zu installieren oder können sich dadurch auch Nachteile ergeben? weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Auslösezeit von FI-Schutzschaltern

Im Heft 8/2002 stellen Sie den „Telaris 0100 Elektrocheck“ von Beha als preisgünstigen Prüfer vor. Laut Hersteller wird die RCD-Auslösung nach VDE 0100 bei einer maximalen Prüfzeit von 300 ms getestet. Nach meinem Wissenstand verlangt die VDE 0100 aber maximal 200 ms. Wenn ich mit dem „Telaris 0100 Elektrocheck“ den FI-Schutzschalter prüfe, bin ich dann trotzdem gesetzlich gesehen auf der sicheren Seite. Ich würde den „Telaris 0100 Elektrocheck“ gern für die Arbeit beim DRK zur Überprüfung der selbst erstellten elektrischen Anlagen (Großschadensfälle, Zeltbeleuchtungen usw.) einsetzen bzw. als Fachdienstbeauftragter „Technik und Sicherheit“ den Ortsvereinen und Einsatzeinheiten in meinem Zuständigkeitsbereich empfehlen. weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Mess- und Prüftechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Kennzeichnung des Sternpunktleiters

Der Neutralleiter (z. B. 2 x NYY 1 x 185 mm2) im Niederspannungsnetz eines Leistungstrafos, z. B. 630 kVA, kann nicht unmittelbar vor Ort geerdet werden. Mit welcher Farbe (hellblau oder grün-gelb) muss er gekennzeichnet werden, wenn er als Sternpunktleiter erst in einer nachfolgenden Schaltanlage an Erdpotential geführt werden kann? weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen, Blitz- und Überspannungsschutz

Prüfung von Serverschränken

Wir haben von einem Kunden die Anfrage zur Prüfung von Serverschränken nach BGV A2. Die Schränke dürfen nicht abgeschaltet werden, weshalb uns das Differenzstrommessverfahren vorgeschlagen wurde. Damit kann aber nach unseren Recherchen nur der Schutzleiterwiderstand und der Berührungsstrom gemessen werden. Sind unsere Bedenken richtig? Dürfen wir dem Schrank anhand des Differenzstrommessverfahrens eine Prüfplakette erteilen? weiter...

Themenbereiche: Mess- und Prüftechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Installation in brandgefährdeten Räumen

Ich habe die Aufgabe, einen Serverraum komplett neu zu installieren. Dieser Raum ist als brandgefährdeter Raum eingestuft worden. Ist es sinnvoll, die elektrischen Verbraucher dieses Raumes über einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom kleiner gleich 300 mA zusätzlich zu sichern? weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen, Brand- und Explosionsschutz

Unterrichsräume mit Experimentierständen

Unsere Firma soll für ein Schulkabinett mit Experimentierständen ein Angebot erstellen. Nach einem Vororttermin kam die Frage des Betreibers auf, ob der Fußboden mit einer leitfähigen Folie, die dann in den örtlichen Potentialausgleich einbezogen wird, ausgestattet werden muss. Meine Frage dazu: In DIN VDE 0100 Teil 723 vom November 1990 ist nur die Rede von einem isolierten Fußboden. Ist diese DIN-VDE-Norm noch gültig, gibt es dafür eine neue Norm? weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Ex-Schutz und Potentialausgleich

In einem explosionsgefährdeten Chemikalienlager soll der Potentialausgleich überprüft werden. Hierzu meine Fragen: 1.Sind in diesem Fall besondere Prüfungen vorgeschrieben, und welche Normen sind dabei zu beachten? 2.Welche Grenzwerte sind maßgebend? 3.Der Auftraggeber sagt, eine Widerstandsmessung wäre im Ex-Bereich mit den üblichen Messgeräten nicht möglich, weil beim Anlegen der Messspitzen Funken entstehen können. Welche Messgeräte sind zu verwenden? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen, Brand- und Explosionsschutz

Nachtspeicherofen in Räumen mit Badewanne oder Dusche

Ein Kunde wünscht eine Nachtspeicheranlage in seinem Haus. Im Bad soll auch ein Nachtspeicherofen installiert werden. Der Montageort liegt im Bereich 3 (also außerhalb von 2). Aus DIN VDE 0100 Teil 701 konnte ich diesbezüglich keine genauen Antworten finden. Meine Fragen: • Unter welchen Voraussetzungen darf an dieser Stelle ein Nachtspeicherofen installiert werden (Bereich 3)? • Welche IP-Schutzart wird gefordert? • Muss der Nachtspeicherofen mit in den örtlichen Potentialausgleich eingebunden werden? • Sind für die Stromkreise (Festanschluss) für die Steuerung, Gebläse und Heizspiralen FI-Schutzeinrichtungen erforderlich? • Darf auch im Bereich 2 ein Nachtspeicherofen installiert werden? Aufgrund der Neuausgabe der Norm VDE 0100 Teil 701 bin ich etwas irritiert. weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen, Heizung/Lüftung/Sanitär

Schutz gegen die Auswirkungen von Störlichtbögen

In einer Blindleistungsregelanlage, die als geschlossener Schaltschrank ausgeführt war, "explodierte" ein Kondensator (der Deckel des Kondensators flog durch einen Defekt im Inneren des Kondensators ab). Vermutlich durch die aus dem Kondensator austretenden Gase und Teilchen entstand ein Lichtbogen. Die vorher ordnungsgemäß verschlossene Schaltschranktür war mit einer solchen Wucht aufgeflogen, dass die Scharniere stark verbogen wurden. Hätte sich ein Mitarbeiter vor dem Schaltschrank aufgehalten, wäre dieser durch die auffliegende Tür vermutlich erheblich verletzt worden. War dieser Schaltschrank richtig ausgelegt? In welchen Vorschriften kann man über die mechanische Auslegung von Schaltschränken nachlesen? Welche Auswirkungen muss ein Schaltschrank im Fehlerfall aushalten? weiter...

Themenbereiche: Schaltanlagen und -geräte, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen