Suche
Leseranfragen
Abo ep 1/2013
Verlegeart von Koaxialkabeln einer SAT-Anlage
Bei der Installation eines Neubaus im Jahr 2009 wurden die Koaxialkabel der SAT-Anlage nicht im Leerrohr verlegt (UP). Nach einer Störung im Kellergeschoss hat eine andere Elektrofirma die Verlegeart bemängelt. Die Ursache der Störung ist uns nicht bekannt. Kann der Bauherr verlangen, die komplette TV-Verkabelung mit allen Folgekosten (Putz, Maler) mit Leerrohr herstellen zu lassen (Kostenangebot etwa 8.000 €)? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik
Abo ep 1/2013
Änderung der Schutzklasse eines Verteilers
In den Jahren 1990 bis 2000 wurden bei uns im Unternehmen mehrere Verteilerschränke vom Typ Hager System 90 SL (Schutzklasse II) installiert. Im Rahmen der diesjährigen Überprüfung durch einen Sachverständigen wurde nun beanstandet, dass die Hutschienen und Montagerahmen über Reihenklemmen mit dem Schutzleiter verbunden sind. Einige der Verteilerschränke konnten relativ einfach durch Isolierstücke unter der Hutschiene wieder auf SK II gebracht werden. Es gibt aber auch Verteiler, bei denen eine durchgehende Hutschiene über mehrere Tragschienen montiert wurde, um mehr Platz für die Reihenklemmen zu gewinnen. Um hier auch die Isolierstücke einbauen zu können, müsste die "N-Schiene" mit mehr als 100 "N-Klemmen" ausgebaut werden. Darüber hinaus müssten auch die Reihenklemmen demontiert werden, die über den Trageschienen eingebaut sind. Die Abschaltung der Verteiler ist ebenfalls nicht ganz unproblematisch, weil die IT- und Telekommunikationsanlagen darüber versorgt werden. Ist es zulässig, das Bildzeichen für Schutzisolierung zu entfernen, um so einen Verteiler mit Schutzklasse I zu bekommen (natürlich mit PE-Aufkleber auf den Metallteilen)? Im Beitrag "Schleifen von Leitern durch SK-II-Gehäuse" (ep 09/2009) wurde etwas Ähnliches beschrieben. weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen
Abo ep 1/2013
Verwendung von LED-Industrieleuchten
Momentan wird der Einsatz von LED-Leuchten und LED-Flutern in Industriebetrieben stark beworben. Diesen Leuchten scheint die Zukunft zu gehören. Im Internet sind sehr viele Anbieter mit entsprechenden Leuchten aus fernöstlichen Ländern mit zum Teil sehr niedrigen Preisen zu finden. Was muss man bezüglich dieser Leuchten beachten bzw. wie müssen diese zertifiziert sein, um sie bedenkenlos in einem deutschen Industriebetrieb einsetzen zu können? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Licht- und Beleuchtungstechnik
Abo ep 12/2012
Blitzschutz für ein Gebäude mit einem begehbaren Dach
Für das begehbare Dach einer in Hanglage errichteten ehemaligen Pumpstation (13 m Durchmesser, 10 m Höhe) ist ein äußerer Blitzschutz gemäß Blitzschutzklasse III vorgesehen. Dafür sollen drei Ableitungen im Inneren des Gebäudes verlegt werden. Das Dach schließt höhenmäßig mit dem umgebenden Gelände ab und ist durch ein 1,30 m hohes Geländer umfasst. Es soll durch Personen (Touristen) begangen werden können. Darüber hinaus ist geplant, neben dem Edelstahl-Geländer in Richtung Dachmitte Einbauleuchten zu installieren. 1. Lässt sich das umfassende Geländer als Fangeinrichtung für das Gebäude nutzen? 2. Da eine Errichtung von Fangstangen möglichst vermieden werden soll, ist das Anbringen eines Verbotsschildes vorgesehen, auf dem zu lesen ist, dass die Plattform bei Gewitter nicht betreten werden darf. Ist ein solches Vorgehen zulässig? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Blitz- und Überspannungsschutz
Abo ep 12/2012
Vorgehen bei Brand in einem Verteilerschrank
In unserem Haus führen wir seit einer gewissen Zeit eine Diskussion darüber, wie vorzugehen ist, wenn der Verdacht eines Brandes in einem Schaltschrank besteht. Dabei ergaben sich nun zwei gegensätzliche Meinungen: a) Die Tür des Schaltschrankes ist vorsichtig zu öffnen. Dabei ist die Tür als Schutzschild zu verwenden, um vor eventuell herausschlagenden Flammen geschützt zu sein. b) Der Bereich vor der Tür ist zu meiden, da es durch das Öffnen der Tür möglicherweise zu einer Zündung kommt und die Tür schlagartig aufgestoßen wird. Gibt es zu diesem Thema Handlungshilfen oder Expertenmeinungen? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Brand- und Explosionsschutz
Abo ep 12/2012
Leitungsverlegung bei Empfangsverteil- und TK-Anlagen
Ich bin der Meinung, dass für Telefon-, Antennen,- und Catleitungen gemäß DIN 18015-1 eine Verlegung im Leerrohr zwingend vorgeschrieben ist. Als im Raum Berlin tätige Elektrofachkraft bin ich auch des Öfteren als Störungsdienst unterwegs und muss feststellen, dass so gut wie nie Leerrohre verwendet werden (auch nicht bei Neuinstallationen). Ausnahmen hiervon sind höchstens die Telefonzuleitung zu Etagenwohnungen bis zur ersten Klemmstelle. Ist es zwingend vorgeschrieben, die eingangs genannten Leitungen in einem Leerrohr zu führen oder liegt dies im Ermessen der ausführenden Elektrofachkraft? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik
Abo ep 12/2012
RCDs bei Stromkreisen mit Steckdosen für FU-gespeiste Betriebsmittel
Vor kurzer Zeit habe ich eine Schulung zu dem Thema allstromsensitive RCDs absolviert. Hier wurde behauptet, dass ein Frequenzumrichter (FU) mit einem 3-Phasen-Wechselstromanschluss (400 V) für einen Drehstrommotor nur mit RCDs vom Typ B betrieben werden darf, weil bei dem Betrieb mit Frequenzumrichter das Auftreten eines Gleichfehlerstroms möglich ist, der die Schutzfunktion eines RCD vom Typ A außer Kraft setzen könnte. Aufgrund dessen dürfte ein Betriebsmittel mit Frequenzumrichter eigentlich nicht mit einem Stecker ausgestattet werden, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es an einen Stromkreis angesteckt wird, der lediglich durch RCDs vom Typ A abgesichert ist. Somit ergeben sich für mich folgende Fragen: 1. Ist die in der Schulung getroffene Aussage korrekt? 2. Gibt es normgerechte Möglichkeiten, ein Betriebsmittel mit Speisung aus einem Frequenzumrichter trotzdem mit einem Stecker zu versehen? Eigentlich müsste es Möglichkeiten geben, da ich schon derartige Betriebsmittel mit Stecher gesehen habe und diese auch oft benötigt werden (z. B. Förderbänder). 3. Tritt das beschriebene Problem in gleicher Form nicht bei allen elektronischen Verbrauchern auf? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen
Abo ep 12/2012
Messen des Schutzleiterstroms
In der Norm DIN VDE 0701-0702 wird unter Abschnitt 5.5 "Messung des Schutzleiterstroms" im zweiten Absatz vorgegeben, dass die Methode der Ersatz-Ableitstrommessung nur angewandt werden darf, wenn sich keine netzspannungsabhängigen Schalteinrichtungen im Prüfling befinden. Das ist einzusehen. Weshalb wird auch noch extra erwähnt, dass zuvor die Isolationswiderstandsmessung mit positivem Ergebnis durchzuführen ist? Dass ist doch ohnehin in jedem Fall erforderlich. weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik
Abo pv 11-12/2012
Einspeiseprobleme aufgrund schwankender Netzspannung
Wir betreiben eine Bürger-PV-Anlage mit etwa 30 kWp und sechs Wechselrichtern. Seit einigen Monaten bemerke ich, dass manche der Wechselrichter teilweise ein paar kWh pro Tag zu wenig einspeisen. Das Phänomen tritt allerdings vollkommen unregelmäßig auf und immer dann, wenn vor Ort Messungen gemacht wurden, war alles in Ordnung. Als ich kürzlich mehrere Stunden lang die Wechselrichter beobachtete, zeigte einer davon kurzzeitig eine Störung an und meldete, dass die Netzspannung zu hoch ist. Messungen ergaben, dass die Netzspannung an diesem Ende der Stadt, wo nur Vereinsheime stehen, tatsächlich manchmal in ganz unregelmäßigen Abständen auf bis zu 260 V ansteigt und dann aber wieder stundenlang gleichmäßig bei rund 230 V liegt. Somit ist davon auszugehen, dass diese vereinzelt zu hohe Netzspannung die Fehlerquelle ist. Die zuständigen Stadtwerke wurden verständigt und arbeiten an der Lösung dieses Problems. Dies kann aber noch Monate dauern, denn es muss eventuell die Straße einige hundert Meter aufgegraben und eine stärkere Leitung verlegt werden. Uns als Betreibern der PV-Anlage sind dadurch einige hundert Euro Einspeisevergütung entgangen. Gibt es für derartige Probleme gesetzliche Regelungen und haben wir als Betreiber Anspruch auf Schadensersatz? weiter...
Themenbereiche: Regenerative/Alternative Energien, Leseranfragen, Energieversorgung/-anwendung
Abo pv 11-12/2012
Prüffristen für PV-Anlagen
Die in dem Beitrag "E-Check für PV-Anlagen" in ep Photovoltaik 7/8-2012 benannte Frist von vier Jahren für wiederkehrende Prüfungen an PV-Anlagen ist falsch. Die benannte Quelle, BGV A3, beschreibt in Tabelle 1 A klar eine jährliche Prüfpflicht für alle Anlagen der Gruppe 700. Leider wird die falsche Information (Prüffrist vier Jahre) durch Verantwortliche, diesmal durch den ZVEH, regelmäßig verbreitet und niemals korrigiert. weiter...
Themenbereiche: Regenerative/Alternative Energien, Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik






