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Leseranfragen

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Verantwortung der Elektrofachkraft

Ich habe eine Arbeitsstelle als Haushandwerker/Hauswart in einem kleinen Hotel. Meine Aufgabe ist, mich um alles zu kümmern. Auch die elektrische Anlage und die elektrischen Geräte gehören dazu. Da ich Elektriker gelernt habe, kann ich natürlich viele kleine Reparaturen und Prüfungen selbst erledigen, was mein Chef mit Freude zur Kenntnis nimmt. Diese Freude schwindet aber sofort, wenn ich Veränderungen an der Elektroanlage fordere - diese kosten ja etwas. Mir wird das Recht abgesprochen, über die Notwendigkeit solcher Veränderungen zu entscheiden. Einen Elektrofachbetrieb mit einer Überprüfung zu beauftragen, dazu gibt es aber auch keine Zustimmung. Mir ist nicht klar, welche Fachverantwortung ich trage. Bin ich durch die Arbeitsaufgabe, mich als Haushandwerker auch um die Elektrik zu kümmern, dann auch verantwortliche Elektrofachkraft? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen

Voraussetzungen für Planungsleistungen

Ich will ein Projektierungsbüro als Gewerbebetrieb gründen. Meine Tätigkeit soll die Projektierung von Elektro- und MSR-Schaltschränken umfassen sowie Planungsleistungen, jedoch keine Montagearbeiten. Meine berufliche Qualifikation ist Handwerks-Elektroinstallationsmeister mit 15-jähriger Berufserfahrung auf dem Gebiet der Projektierung und Planung derartiger Anlagen. Nach Auskunft der regionalen IHK (nach Rücksprache mit der HwK) steht dieser Tätigkeit in Form eines gewerblich gemeldeten Unternehmens nichts im Weg. 1. Darf ich derartige Arbeiten ausführen, oder ist ein Ingenieur-Abschluss erforderlich? 2. Können Planungsleistungen im Sinne der HOAI (Erarbeitung von Ausschreibungen, Entwurfs- und Ausführungsplanung und Bauleitung) für Elektro- bzw. MSR-Anlagen erbracht werden? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Planung

Schottung von Leitungen und Kabeln

Sind die Durchbrüche für Bündel von Koaxialkabeln, die als Steigeleitungen durch Wohnzimmerdecken geführt werden, zu schotten? Bis wann spricht man von einzelnen elektrischen Leitungen, und wann muss man ein Schott vorsehen? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Brand- und Explosionsschutz

Explosionsschutz elektrischer Anlagen

Bei elektrischen Anlagen in staubexplosionsgefährdeten Bereichen ist mir nicht ganz klar, welchen Schutzgrad die Betriebsmittel mindestens haben müssen, damit sie für die Zone 22 geeignet sind. weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen

Potentialausgleich

An einem Zweifamilienhaus wurde nachträglich eine Wendeltreppe als zusätzlicher Zugang für die oben liegende Wohnung außerhalb des Gebäudes angebracht. Zählt diese Metalltreppe zu den in den Potentialausgleich einzubeziehenden Metallteilen? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Schutzklasse II und Schutzkontaktstecker?

Bei der Wiederholungsprüfung der ortsveränderlichen Geräte eines Metallbetriebs habe ich Wasserbereitungsgeräte vorgefunden, die mit einer dreiadrigen Zuleitung und Schutzkontaktstecker ausgestattet waren, aber kein berührbares leitendes Teil aufweisen, das mit dem Schutzleiter verbunden war. Weder das Doppelquadrat noch ein CEZeichen oder VDE- Prüfzeichen waren vorhanden. 1.Nach welchen Vorgaben der Norm DIN VDE 0702 ist zu prüfen? 2.Muss der Schutzleiter geprüft bzw. gemessen werden? weiter...

Themenbereiche: Mess- und Prüftechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Anschluss der Anlage eines IT-Systems an ein TN-System

In einem ehemaligen Chemiebetrieb wird z. Zt. das Niederspannungsnetz umgestaltet. Das bisherige Netz bestand aus einem "Kraftnetz" 380 V, 50 Hz mit der Schutzmaßnahme Schutzleitungssystem (IT-System) und einem "Lichtnetz" 380/220 V, 50 Hz mit der Schutzmaßnahme Nullung (TN-C-, bzw. TN-S-System). Da beide Netze von unterschiedlichen Trafos gespeist wurden, deren Sternpunkt entsprechend der Schutzmaßnahme ausgeführt waren, gab es keine Verbindung der unterschiedlichen Netze. Bei der Neugestaltung des Netzes soll ein TN-System realisiert werden. Aufgrund der großen Netzfläche soll für einen Übergangszeitraum auch das Kabelnetz des IT-Systems mit genutzt werden. Dieses Kabelnetz besteht im Wesentlichen aus Massekabeln mit drei aktiven Leitern (L1, L2, L3) und der Nutzung des Mantels als Schutzleiter sowie Kunststoffkabeln NAYY-J mit gleichfalls drei aktiven Leitern und der grün/gelb gekennzeichneten Ader, die als Schutzleiter verwendet wird. Weiterhin sind alle metallischen Anlagenteile mit dem Schutzleiter verbunden und von den Hauptverteilungen zu den Unterverteilungen zusätzliche Schutzerder in Form von Band- oder Runderdern verlegt. Um eine Minimierung des Netzes sowohl an Trafokapazität als auch an Schaltanlagen vornehmen zu können, ist angedacht, das vorhandene IT-System aus einem TN-System mit zu versorgen. weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Wechselstrom-Steckdosen an einem Drehstromkreis

Als Ingenieurbüro für technische Gesamtplanung sollen wir für einen Kunden eine bestehende Drehstromleitung 5 x 2,5 mm2 Cu, an die drei Steckdosen für Einphasen-Wechselstrom angeschlossen sind, in unsere Planung einbeziehen. Für die drei Steckdosen sollen der Neutralleiter und der Schutzleiter der Drehstromleitung gemeinsam genutzt werden. Der Anschluss von Verbrauchsmitteln mit stark voneinander abweichenden Phasenwinkeln (mit ohmscher, kapazitiver und überwiegend induktiver Last) an die drei Steckdosen kann jedoch zur Überlastung des Neutralleiters führen, weil unter Umständen die Phasenlage der drei Ströme nur wenig voneinander abweicht. Die in den Außenleitern angeordneten Überstrom-Schutzeinrichtungen lösen in diesem Fall nicht aus, weil sie die Ströme unabhängig vom Phasenwinkel überwachen. Daraus ergibt sich die Frage, ob diese Installation ohne zusätzliche Maßnahme zulässig ist. Unserer Meinung nach ist hier 1. ein Hinweis auf die bestehende Problematik bei jeder Steckdose und 2. eine Überwachung des Neutralleiters erforderlich, die mit dem Ausschalten der Außenleiter verbunden ist. weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Überprüfung nach VBG 4 (BGV A2) in Baumschulen

Bei der Auftragsabarbeitung in einer Baumschule zur Überprüfung der ortsveränderlichen Betriebsmittel nach VBG 4 wurde mir ein Auszug aus der UVV 1.4 "Allgemeine Bestimmungen für elektrische Anlagen und Betriebsmittel" vom 01.10.97 übergeben. Ist die Interpretation so richtig, dass ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel bei einem Anschluss über einen Steckdosenstromkreis, der mit einem FI-Schutzschalter abgesichert ist, keiner Wiederholungsprüfung unterzogen werden müssen? weiter...

Themenbereiche: Wartung und Instandhaltung, Mess- und Prüftechnik, Leseranfragen

Verteilungen in Rettungswegen

Der Einbau von Verteilern in Fluren und Treppenhäusern, die als Rettungswege dienen, ist nur mit einer Abschottung von F 30 erlaubt. Verteiler mit einer solchen Abschottung gibt es nach meinen Recherchen nicht, so dass eine Tür mit T 30 vor diesen Verteilern anzubringen wäre. Meine Frage: Gilt diese Forderung auch für Unterverteilungen in o. a. Räumen, die mit Hauptschalter, FI-Schalter und LSA bestückt sind? In einem Artikel (EP 12/1995, Seite 1019, Punkt 4) ist dieses für normale Treppenhäuser und Flure, die als Rettungswege dienen, nicht erforderlich. Gilt diese Festlegung noch heute? Hierzu gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. weiter...

Themenbereiche: Installationstechnik, Leseranfragen