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Leseranfragen
Abo ep 5/2012
Potentialausgleich und Erdung in BK-Anlagen
Bei der Neuerrichtung einer Breitbandkabel (BK)-Anlage ergeben sich die folgenden Probleme: In einem Gebäude, das nicht unterkellert ist, wird ein Breitbandkabel in den Hausanschlussraum eingeführt. In diesem Raum ist eine Haupterdungsschiene vorhanden, sodass die BK-Anlage in diesem Teil des Gebäudes in den vorhandenen Potentialausgleich mit einbezogen werden kann. Außerdem führt aus diesem Raum ein BK-Kabel erdverlegt in zwei weitere Räume desselben Gebäudes, in denen nur ein Installationskleinverteiler vorhanden ist. Daraus ergeben sich für uns folgende Fragen: 1. Kann der Kabelnetzbetreiber fordern (ist es notwendig), in den zwei weiteren Räumen einen Schutzpotentialausgleich herzustellen. 2. Die ausführende Firma hat die BK-Anlage in den zwei Räumen einfach durch auflegen eines 4 mm2 Erdungsdrahtes auf die PEN-Schiene des Kleinverteilers geerdet. Ist das zulässig? 3. Sollte es nötig sein, die BK-Anlage innerhalb der beiden zuvor erwähnten Räume in den Schutzpotentialausgleich mit einzubeziehen, würde uns interessieren, wie dies auszuführen wäre, da in den betreffenden Räumen weder Fundamenterder noch andere Rohre vorhanden sind. weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Informations- und Kommunikationstechnik, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen
Abo ep 5/2012
Absicherung für zwei parallele Steckdosen
Bei der Gesellenprüfung sollen zwei Motoren über CEE-Steckdosen (16 A) angeschlossen werden (Motor 1: P = 1,1 kW; cos phi = 0,78; U = 400 V; I = 2,4 A und Motor 2: P = 0,75 kW; cos phi = 0,81; U = 400 V; I = 1,4 A). Vom Prüfungsausschuss werden hierzu folgende Behauptungen aufgestellt: 1. Sind zwei CEE-Steckdosen 16 A installiert, so muss jede von ihnen mit 16 A belastbar sein. Dies bedeutet, dass die Zuleitung zur Verteilung für 32 A ausgelegt sein muss. Wird diese Zuleitung im Kabelkanal verlegt (B2), so ist eine Anschlussleitung von 6 mm² erforderlich. 2. Wenn beide Steckdosen mit 16 A belastet werden können, muss in der Verteilung bei entsprechender Aderhäufung von sechs Adern ein Reduktionsfaktor von 0,57 angesetzt werden. Dies bedeutet, die Belastbarkeit der Adern beträgt bei 10 mm² (Verlegeart C) in der Verteilung 0,57 mal 63 A = 35 A. Ist dies so richtig oder kann ich auch von den realen Anschlusswerten 2,4 A und 1,1 A ausgehen und den Hauptstromkreis sogar mit nur 1,5 mm² verdrahten? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik
Abo ep 5/2012
Abschließbare eingeschaltete Hauptschalter
Für Schalter, die in ausgeschalteter Stellung abschließbar und verriegelbar sind, gibt es viele Anwendungsbeispiele. Jedoch sind auch Schalter (Hauptschalter) erhältlich, die in der eingeschalteten Stellung abschließbar sind. Wahrscheinlich lassen sich auch Anwendungsfälle finden, bei denen dies sinnvoll ist (z. B. als Schutz gegen Missbrauch), aber ich frage mich, ob dies aus Sicherheitsgründen überhaupt zulässig ist. weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit
Abo ep 5/2012
Prüffristen für Privathaushalte
Auf dem Vordruck des Prüfprotokolls des ZVEH wird neben den ermittelten Prüfergebnissen auch nach dem nächsten Prüftermin gefragt. Welche Prüffristen sind bei den elektrischen Anlagen in privaten Haushalten oder Mietwohnungen einzuhalten? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik
Abo ep 5/2012
Strömungspumpen in einem Schwimmbecken
Ich habe ein paar Fragen bezüglich der Thematik Schwimmbadtechnik und komme mit der Norm DIN VDE 0100-702 nicht recht weiter. Es handelt sich um einen im Freien (Garten) eingebauten Pool (Länge: 8 m; Breite: 4 m) mit einer Strömungsanlage und einem Hubboden (mit einer beweglichen Treppe), der bis zur Oberkante der Umgebung (Terrasse) angehoben werden kann (dient gleichzeitig als Poolabdeckung). Der Pool wird als normaler Swimmingpool betrieben (hochgespanntes Becken mit etwa 1,35 m Tiefe, Hubboden abgesenkt), wobei für einen Teil des Beckens zusätzlich eine Strömung (Strömungsbreite 2,50 m) erzeugt werden kann. Die Strömung wird mit Hilfe von drei speziell entwickelten Strömungsantrieben und den zugehörigen Umlenkeinheiten, angeordnet in separaten, für Personen nicht zugänglichen Bereichen unter und an den Stirnseiten des Pools, erzeugt. Der Betrieb der Strömungsanlage erfordert eine spezielle Steuerung, die den Ablauf bei Strömungsbetrieb automatisch regelt und im Kellergeschoss unmittelbar in der Nähe der Anlage angeordnet ist. Frage 1: Muss für den elektrotechnischen Teil dieser Anlage ein Trenntransformator vorgesehen werden? Frage 2: Der Pool besteht aus einem Kunststoffbecken, welches auf einem Stahlrahmen installiert ist. Ist es ausreichend, den Stahlrahmen auf der HPA-Schiene im Kellergeschoss zu erden? Frage 3: Bei den drei Strömungsantrieben handelt es sich um Getriebemotoren, die über eine Kupplung mit dem Propellerantrieb im Becken verbunden sind. Diese werden mit AC 400 V betrieben. Ist dies zulässig und sind die Kupplungen als Trennstellen anzusehen? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik
Abo ep 5/2012
Verteilungen zur Ansteuerung von Lichtstromkreisen
Unsere Firma errichtet momentan Verteilungen, die zur Ansteuerung von Lichtstromkreisen dienen. Dazu sind in dem Projekt pro Verteilung ungefähr 20 Steuerschütze vorgesehen. Ich bin der Meinung, dass für die Ansteuerung dieser Schütze entsprechend der Forderung aus VDE 0113-1, Abschnitt 9.1.1, ein Steuertrafo eingesetzt werden sollte. Eine entsprechende Aussage fand ich auch in einem etwas älteren Beitrag mit dem Titel "Steuertransformator für mehrere Schütze". Meinem Einwand wird jedoch entgegengehalten, dass diese Forderung nur für Maschinensteuerungen gilt und nicht für Steuerungen in Installationsanlagen. Gibt es hierzu eine verbindliche Regelung? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik, Licht- und Beleuchtungstechnik
Abo ep 5/2012
Installation von Straßenbeleuchtung
Bei einer Kommune bin ich verantwortliche Elektrofachkraft für die Straßenbeleuchtung. Die Verwaltung der Kommune hat beschlossen, für ein Projekt Leuchten eines relativ unbekannten Herstellers zu verwenden. Diese Leuchten wurden im Vorfeld bereits als "Musterbeleuchtung" aufgebaut und wieder demontiert, nachdem die Entscheidung gefallen war. Meinen Mitarbeitern und mir ist aufgefallen, dass die Leuchten keinerlei Kennzeichnung aufweisen (Typenschild, GS-/VDE- oder sonstige Zeichen). Welche Kennzeichnungen muss eine für den öffentlichen Verkehrsraum verwendbare Leuchte aufweisen? Wie wird im Einzelfall die IP-Schutzart festgelegt? Ist es zulässig, Vorschaltgeräte (Treiber für LED) in einem Gehäuse einfach einzukleben oder müssen solche Bauteile geschraubt werden? Wie muss eine solche Leuchte, die nur mit einem Bügel (etwa vergleichbar mit einem handelsüblichen 500-W-Halogenstrahler) und zwei Schrauben am viereckigen Mast befestigt wird, gegen Herabfallen gesichert werden (Fangseil zwingend erforderlich)? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Licht- und Beleuchtungstechnik
Abo ep 5/2012
Schutzklasse einer Schaltgerätekombination
In einem Industrieunternehmen mit mehreren Gebäuden werden die Zustände von Pumpen, wichtigen Türen sowie Luken und Meldungen über Störungen von Antrieben usw. über Fernmeldeleitungen an eine Auswerteeinheit übertragen. Eine oder mehrere dieser Auswerteeinheiten mit je bis zu 30 Eingängen befinden sich in jedem Gebäude. Der Ausgang jeder Einheit sendet die Zustände der Eingänge über eine Fernmeldeleitung codiert an eine Zentrale. Alle Meldeleitungen werden auf Unterbrechung, Kurz- und Erdschluss überwacht. Bei Netzausfall wird jedes System über einen eingebauten Akku gepuffert. Die Systeme werden komplett in einem abschließbaren Stahlschrank geliefert. Der Anschluss an das 230-V-Netz erfolgt über eine Steckvorrichtung. Hierbei wird eine Leitung (3 x 1,5 mm²) mit Steckvorrichtung in den Stahlschrank eingeführt und gesteckt. L und N sind über ein Netzfilter an den Netztrafo 230 V/24 V geschaltet. Der PE endet am Metallgehäuse des Netzfilters. Das Netzfilter ist über eine Isolierung an dem Metallschrank befestigt. Am Schrank sind zudem auch der vom Hersteller geforderte Potentialausgleich (16 mm² Cu) sowie die Schirme der Fernmeldekabel angeschlossen. Bislang stand auf dem Geräteschild neben anderen technischen Angaben auch das Symbol für die Schutzisolierung. Seit einiger Zeit ist hier die Angabe "Schutzklasse I" zu finden. Alte und neue Systeme sind baugleich und werden auch unverändert angeschlossen. Auf Nachfrage beim Hersteller bekamen wir als Antwort, dass die Anlage jetzt über einen Schutzpotentialausgleich verfügt und darum der Schutzklasse I entspricht. Welche Schutzklasse ist hier tatsächlich zutreffend? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen
frei ep 4/2012
Demontage elektrischer Anlagen
Ich finde in den DIN-VDE-Normen keine Aussagen dazu, wie die "Demontage von Elektroanlagen" auszuführen ist. Hierzu folgendes Beispiel: In einem Industriebetrieb sollen die vorhanden Maschinen demontiert und verschrottet werden. Dabei sind auch die über Kabelpritschen an die Maschinen geführten Elektroleitungen zu demontieren. Auf diesen Kabelpritschen können sich auch andere Kabel befinden, die noch benötigt werden. Wie können solche Maschinen oder Anlagen der "Abrissfirma" in einem elektrotechnisch sicheren Zustand übergeben werden? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen
Abo ep 4/2012
Prüfen von Geräten der Schutzklasse III
Beim Prüfen elektrischer Geräte der Schutzklasse III (z. B. Mobiltelefone, Laptops und Netzwerk-Hubs) gemäß DIN VDE 0701-0702 kann ich lediglich eine Sichtprüfung durchführen, die eigentlich nur darin besteht, mechanische Beschädigungen aufzuspüren. Muss ich bei "ungefährlichen" Geräten mit Schutzkleinspannung eigentlich überhaupt die Elektrosicherheit nach DIN VDE 0701-0702 nachweisen? Muss ich dann auch die extrem aufwändige Dokumentation vornehmen und die sehr unschöne Prüfmarke aufbringen? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik





