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Jährlicher Betriebsdauertest von Notbeleuchtungsanlagen

Als Automobilzulieferer, produzieren wir Karosserieteile für PKW sowie für Kleintransporter und betreiben in unserem Werk neun Notlichtzentralen (jeweils mit Zentralbatterie), von denen etwa 100 Endstromkreise zu ca. 300 Notlichtleuchten abgehen. Weiterhin gibt es ein Gebäude, in dem sich rund 50 Einzelbatterieleuchten befinden. Die Notlichtzentralen sind über einen 1.200 m langen seriellen RS485-Datenbus verbunden sowie an einen COM-Server angeschlossen, der das herstellerspezifische Busprotokoll via Werks-Ethernet weiterleitet. Die 50 Einzelbatterieleuchten sind über einen anderen herstellerspezifischen Datenbus verbunden. Am Ende der Busleitung befindet sich ein Protokollumsetzer auf RS232 und hinter diesem ebenfalls ein COM-Server, der das herstellerspezifische Busprotokoll dann über das Werks-Ethernet weiterleitet. Weiterhin gibt es einen mit dem Werks-Ethernet verbundenen zentralen "Überwachungs-PC Notlichtzentralen" (auf dem als Gegenstück virtuelle COM-Ports sowie die jeweilige herstellerspezifische Überwachungssoftware installiert ist). Über diesen kann die Instandhaltung auf die Daten der Notlichtanlagen zugreifen (welche sich verstreut im Werk in diversen Schaltschränken befinden), den Status beobachten und die Prüfergebnisse anzeigen. Kürzlich wurden wir durch einen Hersteller von Notlichtanlagen darauf hingewiesen, dass es nun nicht mehr zulässig sei, jährliche Betriebsdauertests von Notbeleuchtungsanlagen automatisch auszulösen. Die Automatik müsse deaktiviert und der Betriebsdauertest manuell ausgelöst werden. Nach einer Normenrecherche habe ich festgestellt, dass die Aussage nicht korrekt ist. In der gültigen EU-Norm (DIN EN 50172 VDE 0108-100) gibt es eine solche Forderung nicht. Sie ist nur in der Vornorm vom August 2010 enthalten. Der VDE schreibt dazu: "Diese Vornorm stellt die mögliche Weiterentwicklung der EN 50172:2004, wie von Deutschland gewünscht, vor." Es handelt sich also lediglich um eine Wunschliste, die ich jedoch für sehr bedenklich halte. Begründung: Eine Sicherheitseinrichtung arbeitet nur dann wirklich zuverlässig, wenn sie: vollautomatisch arbeitet, vor Beginn der Arbeit einen automatischen Selbsttest durchführt oder - wo dies aus Unfallschutzgründen nicht zulässig ist - einen manuellen Selbsttest erzwingt, sich laufend selbst überwacht, mindestens zwei voneinander unabhängige Kanäle besitzt, die sich gegenseitig überwachen, einen Einfachfehler bereits im ersten Zyklus erkennt und zur sicheren Seite reagiert, sodass ein später auftretender zweiter Fehler nicht mehr zum Verlust der Sicherheit führen kann. Nach diesen Regeln funktioniert Sicherheitstechnik an Industriemaschinen. Eine Notbeleuchtungsanlage ist natürlich viel einfacher und mit einem weitaus geringeren Sicherheitsniveau versehen. Eines der technisch möglichen Sicherheitsmerkmale, die wir auch nutzen, ist der automatische Funktions- und Betriebsdauertest. Beide finden bei uns in den Zeiten des geringsten Risikos statt. Der Vorschlag in der Vornorm, den Betriebsdauertest nur noch manuell auslösen zu dürfen, halte ich für unverständlich und unsicher. Warum will man ein automatisch zuverlässig funktionierendes Sicherheitsmerkmal durch eine manuelle Betätigung mit all ihren Nachteilen ersetzen? Um die Sicherheit zu erhöhen, würde ich eher vorschlagen, die Verwendung von Akkus mit einer Norm-Lebensdauer von mindestens zehn Jahren vorzuschreiben. weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Sicherheitstechnik, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit

Einbruchmelde- und Alarmanlagen - Komplettangebote und modulare Lösungen

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche hat 2013 den Höchststand seit 15 Jahren erreicht. Knapp 150.000 Mal stiegen sie laut Polizeilicher Kriminalstatistik im vergangenen Jahr in Häuser und Wohnungen ein. Mit der passenden Sicherheitstechnik ließen sich fast die Hälfte der Taten verhindern. weiter...

Themenbereiche: Sicherheitstechnik

Videoüberwachung: Erste Kameras mit 4k-Auflösung

Alle dreieinhalb Minuten wird in Deutschland in ein Privathaus oder eine Wohnung eingebrochen. Der zunehmende Einsatz professioneller Sicherheitstechnik trägt laut Kriminalstatistik dazu bei, dass die Erfolgsquote der Diebe seit 15 Jahren dabei aber kontinuierlich sinkt. Das liegt auch an der verbesserten Videoüberwachung. weiter...

Themenbereiche: Sicherheitstechnik

Austauschen und Prüfen von Notleuchten

? Wir betreuen für einen Kunden mehrere Gewerbeimmobilien mit verschiedensten Nutzungen. Dabei handelt es sich nicht um öffentliche Gebäude, Versammlungsstätten und Ähnliches, sondern meist um Lagerhallen, Produktionsstätten oder Tiefgaragen. Der Kunde bat uns nun, die „Notleuchten“ zu prüfen und dann eine entsprechende Prüfbescheinigung auszustellen. Vorhanden sind Einzelbatterieleuchten, teilweise in Dauer- oder Bereitschafts-Schaltung mit 1 h oder 3 h Notlichtdauer. Da einige Leuchten defekt sind, müssen diese ausgetauscht werden. Um nun möglichst nur einen Typ Leuchten zu verwenden, stellen sich uns folgende Fragen: Wer legt fest, ob eine Leuchte für eine oder für drei Stunden Notlichtdauer ausgelegt sein muss – können wir nicht einfach alle Leuchten für drei Stunden auslegen? Wann muss eine Dauer- oder Bereitschafts-Schaltung gewählt werden? Bei einer Dauer-Schaltung muss jedes Jahr das Leuchtmittel (meist TL 8W mini) getauscht werden, da es dann etwa 8 000 h in Betrieb war. Könnten wir alle Leuchten auch mit Bereitschafts-Schaltung betreiben? Grundsätzlich fragen wir uns, ob wir als Elektroinstallationsbetrieb überhaupt diese Leuchten prüfen und eine Prüfbescheinigung ausstellen dürfen? In welchen Zeitabständen ist zu prüfen? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Licht- und Beleuchtungstechnik, Sicherheitstechnik

Kennzeichnung von Sicherheitsleuchten

Zu der Thematik "Bezeichnungsschilder von Leuchten für die Sicherheitsbeleuchtung" (ep 6-2013) habe ich eine zusätzliche Frage bezüglich der Schriftgröße für Verteiler-/Stromkreis- und Leuchtennummer. Bei Lichtpunkthöhen von 4–6 m ist ein 3 cm großes Schild mit all diesen Angaben nicht mehr lesbar. Sollte die Größe der Bezeichnungsschilder nicht von der Anbringungshöhe der Leuchte abhängig sein? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Sicherheitstechnik, Licht- und Beleuchtungstechnik

System für den berührungslosen Zugang

Eigentümer, Hausverwaltungen und Dienstleister von Mehrfamilienhäusern betreiben oft ein aufwendiges Schlüsselmanagement, um allen berechtigten Parteien Zugang geben zu können. Eine einfache Lösung, die sich schnell in bestehenden Klingelanlagen nachrüsten lässt, bietet Abhilfe durch Zugang über einen elektronischen Transponder oder ein Smartphone sowie eine webbasierte Administration der Zugangsrechte. weiter...

Themenbereiche: Sicherheitstechnik

Elemente optischer Sicherheitsleitsystem

Das Kennzeichnen von Fluchtwegen und Fluchttüren sowie die Sicherheitsbeleuchtung dient dem gefahrlosen Verlassen von Gebäuden und ist somit essentieller Bestandteil eines jeden Sicherheitskonzepts. Nachfolgend werden drei neue Produkte vorgestellt, die der Kennzeichnung von Rettungswegen dienen und im Ernstfall Menschenleben retten können. weiter...

Themenbereiche: Sicherheitstechnik

Brandmeldeanlagen nach DIN 14675 - technisches Normen(un)wesen

Vom Konzept über die Installation bis hin zur Instandhaltung einer Brandmeldeanlage im laufenden Betrieb stellt die DIN 14675 [1] ein 87-seitiges Regelwerk zur Verfügung. Als Norm soll sie technische Regeln aufstellen, welche die derzeit anerkannten Regeln der Technik (a. R. d. T.) wiedergeben. Bei genauerer Durchsicht dieser technischen Norm ist festzustellen, dass sie nicht nur technische Vorgaben enthält, sondern darüber hinaus auch Qualifikationsanforderungen an Personen, Gebäude und die Organisation des Errichters/Planers stellt. DIN 14675 weist eine Vielzahl von nichttechnischen Anforderungen auf, die aber nicht Gegenstand einer technischen Regel sein sollten. weiter...

Themenbereiche: Sicherheitstechnik

Zutritt nur mit Berechtigung

Es gibt verschiedene Gründe dafür, den Zutritt von Personen zu bestimmten Bereichen zu regulieren und zu kontrollieren. In den meisten Fällen geht es dabei um Sicherheitsbelange, aber auch um eine Vereinfachung von Arbeitsabläufen oder schlicht um Komfortansprüche. Ebenso vielfältig wie die Anforderungen an entsprechende Zutrittskontrollsysteme, ist auch die Palette an angebotenen Lösungen. Drei davon werden hier vorgestellt. weiter...

Themenbereiche: Sicherheitstechnik

Optische Signalgeber in Alarmierungsanlagen - Anwendung der DIN EN 54-23 in der Praxis

Bei einer Alarmierung werden neben den üblichen akustischen Signalen zunehmend auch optische Signalgeber eingesetzt. Seit 1. Januar 2014 werden die Anforderungen an solche Geräte in Brandmeldeanlagen durch die Norm DIN EN 54-23 festgelegt. In dieser Norm sind die Anzahl der benötigten Signalgeber und ihre Montageart jedoch nicht vorgegeben, was bedeutet, dass dies abhängig von der Raumsituation frühzeitig vom Fachplaner ermittelt werden muss. Es sind verschiedene Varianten möglich, die erheblichen Einfluss auf die Energieversorgung und den Verkabelungsaufwand haben. weiter...

Themenbereiche: Sicherheitstechnik