Abo ep 5/2013
Wir prüfen bei unseren Kunden (privat und geschäftlich) fast täglich ortsveränderliche elektrische Geräte. Unter diesen Geräten sind auch solche, die eine CE-Kennzeichnung nicht aufweisen und somit eigentlich nicht zum Einsatz kommen dürften. Ist unsere Prüfung mit Vergabe einer Prüfmarke und die damit verbundene Aussage "Prüfung nach DIN VDE 0701-0702 bestanden" gleichwertig mit einer CE-Kennzeichnung? Welchen Status weisen diese Geräte auf, wenn sie die Prüfung nach DIN VDE 0701-0702 bestanden haben? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik
Abo ep 5/2013
Ein Weinbauer hat mitten in seinem Weinberg einen kleinen Weinkeller. In diesem führt er ab und zu Weinproben durch, wozu er Beleuchtung sowie einige wenige elektrische Geräte benötigt. Nach Jahren, in denen die Elektrizitätsversorgung mit Hilfe von Verlängerungen und Verteilern erfolgte, möchte er nun eine Festinstallation haben. Ein Netzanschluss durch den Netzbetreiber ist nicht möglich bzw. finanziell nicht tragbar. Die Lösung ist ein mobiles Notstromaggregat der Firma Bosch (230 V), das bereits vorhanden ist und über zwei Schuko-Steckdosen verfügt. Über eine Verlängerung und eine CEE-Steckvorrichtung soll die ortsfeste Anlage eingespeist werden. Dies ist technisch kein Problem, doch wegen der Bedingungen im Weinkeller ist mir die Funktion einer Schutzmaßnahme sehr wichtig. Eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) für 30 mA wäre am besten, wird sich jedoch zunächst nicht einsetzen lassen. Ich habe mir das Notstromaggregat nur kurz angeschaut und eine Erdklemme am Gehäuse des Aggregates gesehen. Weiterhin ist ein Schutzleiter von dem Generator ebenfalls an einer anderen Stelle auf das Gehäuse geklemmt. Leider sind zu dem Notstromaggregat keine technischen Unterlagen verfügbar. Wie lässt sich eine funktionierende Schutzmaßnahme für diese Installation gestalten, die in etwa einem TT-System mit einem Erder am Aggregat sowie einer Anlagenerde (etwa 25 m vom Aggregat entfernt) und einem RCD 30 mA entspricht? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen
Abo ep 5/2013
Ich bin als Berufsschullehrer im Fachgebiet Elektrotechnik tätig. Unlängst fragte mich ein Auszubildender, welche Bedingungen an das Anbringen von Aderendhülsen gestellt werden. Hintergrund seiner Frage ist, dass dem Auszubildenden während der letzten Zwischenprüfung (d. h. Teil 1) durch einen Prüfer das Einklemmen flexibler Drähte (mit Aderendhülsen) in eine Reihenklemme als Fehler angerechnet wurde. Der Prüfer hätte gesagt: "In Reihenklemmen ... dürfen flexible Adern keine Aderendhülsen aufweisen ..." Meines Wissens nach dienen Aderendhülsen in erster Linie dazu, die Stromdichte für den gesamten Querschnitt und nicht für einzelne, abspleißende Drähte sicherzustellen. Was ist fachlich richtig? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik
Abo ep 5/2013
Laut dem Abschnitt 411.3.3 der Norm DIN VDE 0100-410 ist für Steckdosen mit einem Bemessungsstrom nicht größer als 20 A eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) vorzusehen, für größere Steckdosenstromkreisen (z. B. 32 A oder 64 A) jedoch nicht mehr. Wieso gibt es in der Norm die Einschränkung auf Steckdosen mit 20 A Bemessungsstrom, obwohl bei den Steckdosen mit höheren Bemessungsströmen als 20 A im Fehlerfall doch mindestens die gleiche Gefährdung besteht? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen
Abo ep 5/2013
In einem Hotelbetrieb sind die Unterverteilungen mit einer in die Innenseite der Verteilertür eingeklebten Stromkreisbezeichnungsliste ausgestattet, aus denen LS- Schalter-Nr., Raum, bzw. Betriebsmittel (z. B. 2F2-Steckdosen WC-Herren), hervorgeht. Außerdem befindet sich in der Plantasche der UV noch ein ausführlicher Verteilerplan in allpoliger Darstellung, Aufbauplan und Stückliste sowie alle sonstigen Angaben zu dem Fabrikat. Vom technischen Personal wird bemängelt, dass in genannter Stromkreisbezeichnungsliste hinter freien LS-Schalter-Nummern nicht der Zusatz "Reserve" eingetragen ist. Unserer Meinung nach ist der vorhandene allpolige Verteilungsplan völlig ausreichend, um freie Anschlussmöglichkeiten zu ermitteln, zumal die Anlagenbetreuung durch Elektrofachkräfte erfolgt. Ist die Anlagendokumentation und die Kennzeichnung der Leitungsschutzschalter in der zuvor beschriebenen Weise korrekt oder muss hier nachgebessert werden? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik
frei ep 5/2013
Im Beitrag "Notstromversorgung mit Aggregat und Umschalter (ep 4-2012) wurde dargelegt, dass in der Umschalteinrichtung eine Klemme für das Zusammenschließen von vier Leitern (mit Erdpotential) erforderlich ist. Welche Möglichkeiten gibt es, wenn der Umschalter nicht mit einer solchen Klemme im Gehäuse geliefert wird? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Energieversorgung/-anwendung
Abo ep 4/2013
Wir haben in einem Teil der Büroräume die Lampenleitungen an der Decke (2 cm Putz, Sauerkrautplatte, Sparschalung aus Holz) mit Bügelschellen vom Typ 604 16 G und Spax 4,5 x 60 mm befestigt. Der Einsatz der genannten Schellen erfolgte aus ökonomischen Gründen. Für eine oder maximal zwei Lampenleitungen hielt ich die Verwendung eines Sammelhalters vom Typ 2031 M15, der für 15 Leitungen zugelassen ist, für übertrieben. In den übrigen Räumen haben wir den genannten Sammelhalter mit Zertifikat und den nicht zertifizierten Spax 4,5 x 60 mm eingesetzt. Diese Montageart wird von dem Planer akzeptiert. Ist die beschrieben Verlegung mit den nicht zertifizierten Schellen so zulässig? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik
Abo ep 4/2013
Unsere Firma hat bei mehreren Kunden Selbstpress-Behälter (Müllpressen) aufgestellt. Diese werden jährlich nach den entsprechenden UVV und BGV A3 geprüft. Als Prüfgerät nutzen wir den Secutest S2 sowie den dazu passenden CEE-Adapter (AT3-II S), um auch Drehstromgeräte prüfen zu können. Auf dem letzten Prüftechnik-Seminar wurde gesagt, dass Müllpressen nach der Norm für Maschinen (VDE 0113) zu prüfen sind. Ist das genannte Prüfgeräte für das Prüfen der Müllpressen geeignet? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Mess- und Prüftechnik
Abo ep 4/2013
Unter welchen Voraussetzungen sind Installationsverteiler sowie Schalt-, Steuer- und Zählerschränke in Schutzklasse II auszuführen? Diese Frage bezieht sich sowohl auf den häuslichen Bereich (auch Schulen und Verwaltungsgebäude), wo vorwiegend Laien Zugang haben und auch die Schaltgeräte bedienen, als auch auf den industriellen Bereich, wo sich die Schaltanlagen vorwiegend in abgeschlossenen elektrischen Betriebsstätten befinden, zu denen nur Elektrofachkräfte Zugang haben. weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik
Abo ep 4/2013
Bei uns tritt immer wieder die Frage auf, wie die Schutzmaßnahmen bei Anlagen mit herabgesetzter Effektivspannung (speziell von Motoren) auszulegen und zu überprüfen sind. Konkret haben wir Anlagen mit Frequenzumformern sowie Lüftermotoren mit Stufentransformatoren im Einsatz. Bei den Frequenzumformern habe ich bislang die Motoren im Bypaß (d. h., ungeregelt mit der normalen Netzspannung 50 Hz) versorgt und dabei die Schleife gemessen. Da aber in der Vergangenheit immer mehr Antriebe mit höheren Betriebsfrequenzen (z. B. 70 Hz) ausgelegt werden, entfällt die Installation des Netzbetriebs immer häufiger und damit auch die Möglichkeit der Überprüfung der Schutzmaßnahmen im Sinne der VDE 0100-410. Wie lassen sich die Schutzmaßnahmen bei einem Frequenzumformer, der im Schaltschrank eingebaut ist, und bei einem Motor, der über geschirmtes Kabel angeschlossen ist, überprüfen? weiter...
Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen