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Leseranfragen

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Sicherheitszeichen und -schilder für NS- und MS-Schaltanlagen

In Ausschreibungstexten des Stationszubehörs für NS- und MS-Schaltanlagen ist immer wieder der Hinweis auf Sicherheitsschilder (VS1, WS1, ZS1 usw.) sowie auf Warnschilder nach DIN VDE 0105 (Schild E, Schild F usw.) zu finden. In welcher Vorschrift, Norm, BG-Regel o. Ä. findet man Abbildungen dieser geforderten Beschilderung mit dem jeweiligem Querverweis? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit

Ersatzstromerzeuger für Kläranlagen und Wasserwerke

Unser Zweckverband umfasst ungefähr 500 elektrotechnische Anlagen. Mehr als die Hälfte davon muss sich in Ausnahmesituationen mit Netzersatz betreiben lassen. Dies betrifft verschiedenste Anlagentypen mit unterschiedlichen elektrischen Anschlussleistungen (wie z. B. Kläranlagen, Wasserwerke, Pumpwerke usw.). Je nach Stromaufnahme sind Wand-Gerätestecker mit 32 A, 63 A oder 125 A installiert. Einige laufen sogar über Anschlussklemmen. Entsprechende Umschaltvorrichtungen sind vorhanden. Nun mussten wir allerdings mehrfach feststellen, dass die im NEA eingebaute Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) einen Betrieb verhinderte. Der Grund dafür sind Anlagen, die mehrere Frequenzumrichter oder Kompensation enthalten. Bei Anlagen ohne Frequenzumrichter ist der Betrieb mit einer 5-poligen Einspeisung meist unproblematisch. Nach Normenrecherche verpflichtet uns DIN VDE 0100-551, Abschnitt 551.4.4, für nicht dauerhaft errichtete Stromerzeuger unter 551.4.4.2 zum Einsatz von RCD in TN- und TT-Netzen und laut 551.4.4.1 können bzw. müssen wir den Schutzleiter vom Aggregat her mit anstecken. Gemäß dem Abschnitt 551.4.2 von DIN VDE 0100-551 (Schutzmaßnahme unabhängig vom Netzbetreiber) bleibt im TN-Netz auch nur der Einsatz von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs). Nun entstand bei uns die Diskussion darüber, ob es notwendig ist, bei allen Anlagen (mit zu hohem Summenfehlerstrom) separat bei jedem einzelnen Verbraucherabgang (oder sinnvollen Gruppen) eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) nachzurüsten und im NEA darauf zu verzichten. Dies wäre mit hohem finanziellem Aufwand verbunden. Haben wir die Norm DIN VDE 0100-551 überhaupt richtig interpretiert? Zwingt uns die Änderung der Bestimmungen zum Personenschutz (DIN VDE 0100-410) sogar generell dazu, in jedem Stromkreis (auch Frequenzumrichter, Pumpen- oder Schieberantriebe usw.) Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) einzusetzen? Wir können momentan nicht generell sicherstellen, dass die Abschaltbedingungen gemäß DIN VDE 0100-410, Abschnitt 411.3.2, in jedem Fall eingehalten werden. Wie ist dies insbesondere bei Frequenzumrichtern zu lösen? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen

Befestigungstechniken innerhalb von Schaltschränken

Unser Unternehmen fertigt Schaltanlagen für die Automatisierungstechnik. In den Schaltschränken werden PVC-Kunststoffkabelkanäle auf verzinkten Montageplatten befestigt. In den Kanälen erfolgt die Verdrahtung durch Aderleitungen (meistens H07V-K). Die Kanäle befestigen wir anhand von Metall-Blindnieten (mit großem Kopf und ohne scharfe Kanten) – es gibt also keine Möglichkeit, dadurch die Basisisolierung der Aderleitungen zu beschädigen. Ist diese Bauweise gemäß den Normen zulässig? Müssen Schrauben oder Nieten aus Kunststoff verwendet werden? Ist es notwendig, die verwendeten Metall-Nieten mit Klebeband abzudecken? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik

Anschlussleitungen für Jalousiesteuerungen ohne Schutzleiter

In letzter Zeit finden wir immer öfter Rollladen- sowie Jalousiemotoren mit einer 3-adrigen Anschlussleitung (schwarze, braune und blaue Ader) vor. Die jeweiligen Betriebsmittel haben eine Betriebsspannung von AC 230 V, sind schutzisoliert und ihre Anschlussleitung verfügt nicht über einen Schutzleiter. Gemäß den VDE-Vorschriften sollten alle Anschlussleitungen einen Schutzleiter aufweisen. Die betreffenden Geräte sind Bestandteil einer festen Installation und werden nicht wie bei Handgeräten in der Hand gehalten und ständig bewegt oder an verschiedenen Orten eingesetzt. Wie sieht es rechtlich aus, wenn man diese Geräte anschließt bzw. Leitungen verlängert und in Betrieb nimmt? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Gebäudetechnik

Überspannungsschutz nach einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung

In einem TT-System ist gemäß der DIN VDE 0100-410 für die Zuleitung zu Unterverteilern eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) erforderlich. Jedoch ist das Errichten von Überspannungseinrichtungen hinter einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) laut DIN VDE 0100-534 nicht zulässig. Wie lässt sich in einem Unterverteiler ein Überspannungsschutz (Typ 2) realisieren? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Blitz- und Überspannungsschutz

Anlagenverantwortung bei Schichtbetrieb

Ich bin in einem Unternehmen tätig, das rund um die Uhr produziert. Innerhalb der "normalen Arbeitszeit" ist der für die Elektroanlagen Verantwortliche (Anlagenverantwortlicher) vor Ort. Außerhalb dieser Zeit ist immer ein Schicht-Elektriker anwesend. In der Norm DIN VDE 0150-100 wird im Abschnitt 7.2.1 festgelegt, dass alle durchzuführenden Instandhaltungsarbeiten vom Anlagenverantwortlichen genehmigt werden müssen. Aufgrund dieser Festlegung bin ich der Auffassung, dass außerhalb der Arbeitszeit in der "normalen Schicht" die Anlagenverantwortung auf den Schichtelektriker übergehen müsste. Ist diese Interpretation richtig? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit

Anwendung der klassischen Nullung

Zu einer Leseranfrage bezüglich der klassischen Nullung ("Leuchtenwechsel in 2-adrigen Leitungsnetzen", ep 10-2011) sind folgende zusätzliche Anfragen eingegangen: 1. Wie lässt sich überzeugend nachweisen, dass eine "Zweidraht-Installation" zu einem Zeitpunkt errichtet wurde, an dem das Anwenden der klassischen Nullung noch zulässig war? 2. Darf bei einer Anlage, in der die klassische Nullung an einer Stelle noch in Funktion ist, davon ausgegangen werden, dass sie auch an anderen Stellen, an denen sie bisher nicht zur Anwendung kam, angewandt werden darf? 3. Ich betrachte es als unanständig, wenn ich finanziell schlecht gestellten Menschen die Neuinstallation der gesamten Anlage empfehle, wenn lediglich eine zusätzliche Steckdose benötigt wird und es noch eine normengerechte Möglichkeit gibt, diese nachzurüsten. 4. Wir betreuen kleingewerbliche Wäschereibetriebe. Von den Sicherungsverteilungen sind oftmals nur 4-adrige Leitungen in die Waschräume gezogen und dort in Herdanschluss- oder Abzweigdosen sowie Kästen (AP und UP) 3-polige Hauptschalter aufgeklemmt. An dieser Schnittstelle soll bei einem Maschinenaustausch (Neugerät) über eine 5-adrige gummiisolierte Leitung (H07) der Anschluss erfolgen (d. h. auf den PEN-Leiter wird der Null- und Schutzleiter aufgeklemmt. Zuvor ist eine Sichtprüfung, die Schleifenwiderstandsmessung sowie die Isolationsmessung durchgeführt worden. Die alten und neuen Maschinen sind Schutzklasse I. Da die Auftraggeber in den meisten Fällen einen Leitungsaustausch auf 5-adrige Leitung aus Kostengründen ablehnen, habe ich folgende Frage: Kann ich die Antwort aus ep 10-2011 für unsere Anwendung ebenso interpretieren? Was sollten wir weiterhin beachten? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik

Elektrischer Anschluss von Großküchengeräten

Wer ist für den elektrischen Anschluss eines Geräts während der Erstinbetriebnahme verantwortlich: a) die Elektrofachkraft, die den Anschluss vornimmt und das Prüfprotokoll ausfertigt oder b) der Mitarbeiter, der dem Kunden das Gerät vorführt, eine Einweisung durchführt und damit das Gerät in Betrieb setzt (das kann in vielen Fällen ein elektrotechnischer Laie sein)? Wie sind folgende Aussagen von Herstellern, deren Geräten wir liefern und aufstellen, zu bewerten? Das Gerät von der bauseitigen Elektrofachkraft anschließen lassen; dann ist diese mit dem von ihr ausgefertigten Prüfprotokoll in der Verantwortung. Die Einweisung wird anschließend vom Monteur, der das Gerät aufgestellt hat, durchgeführt. Wer trägt die Verantwortung für das Anschließen von Großküchengeräten? Ist der Hersteller verpflichtet seine Geräte/Anlagen vor der Auslieferung zu prüfen und ein Protokoll zu erstellen? Ist diese Prüfung mit der Erstinbetriebnahme gleichzusetzen? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Installationstechnik

Austausch 4-adriger gegen 5-adrige Kabel

Gibt es Normen oder sonstige Vorschriften, die einen Austausch von 4-adrigen Kabeln gegen Kabel mit 5 Adern zwingend vorschreiben? Es handelt sich im vorliegenden Fall um ein Kabel vom Typ NYY-J 4 x 50 mm2. weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Kabel und Leitungen

Ausführungsvarianten von Fundamenterdern

Ich habe die folgenden Fragen zu den Ausführungsvarianten von Fundamenterdern: 1. Wie werden Fundamenterder der Einzelfundamente der Stahlstützen von Stahlbauhallen miteinander verbunden? 2. Um Kosten zu reduzieren und die Bauzeit zu verkürzen werden bei Bauten für Gewerbe sowie Landwirtschaft immer öfter Betonfertigteile verwendet, anstatt ein durchgehendes Betonfundament herzustellen. Zusätzliche Betonarbeiten für die Erdung sind dann meist aus statischen und finanziellen Gründen unerwünscht. Wie wird in solchen Fällen die Erdungsanlage vorschriftsmäßig hergestellt? 3. Wie wird die Stahlbewehrung des Betonbodens im Bereich der Tierstandplätze von Ställen in die Erdung einbezogen? 4. Problematisch betrachte ich auch, dass die Fundamente meist nicht mit Erdreich, sondern mit Kies oder Schotter verfüllt werden. Ist darin (im Schotter oder Kies) der Fundamenterder eingebettet, sind die geforderten Werte der Erdungsanlage nicht dauerhaft sichergestellt. 5. Nach meiner Erfahrung haben Architekten und Planer größtenteils keine Ahnung, wie eine vorschriftsmäßige Erdungsanlage beschaffen sein und welche Anforderungen sie erfüllen muss. Auch sind die meisten Baufirmen nicht in der Lage, eine vorschriftsmäßige Erdungsanlage herzustellen, insbesondere für Ställe. 6. Der Fundamenterder als zukünftiger Bestandteil der elektrischen Anlage wird meist von einer Baufirma eingebaut und das Elektrounternehmen erst nachträglich beauftragt. Von diesem wird dann verlangt, die Elektroanlage an eine Erdungsanlage anzuschließen, von der er nicht wissen kann, ob sie vorschriftsmäßig ausgeführt wurde. 7. Welche Entschädigungsmöglichkeiten – wie z. B. Gewährleistung oder Haftung für Schäden – gibt es, wenn eine Erdungsanlage durch die Baufirma nicht vorschriftsgemäß oder unzweckmäßig hergestellt wurde? 8. Wo gibt es zu diesem Thema klare und verständliche Informationen? weiter...

Themenbereiche: Leseranfragen, Schutzmaßnahmen und -einrichtungen, Blitz- und Überspannungsschutz